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Trump setzt Iran neues Ultimatum und sagt größten Angriff vorerst ab
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Handelsblattقبل 12 ساعةPolitik2 د قراءةGermany

Trump setzt Iran neues Ultimatum und sagt größten Angriff vorerst ab

US-Präsident droht mit weiteren Maßnahmen, während ein Frachter in der Straße von Hormus angegriffen wird

نظرة سريعة

  • US-Präsident Donald Trump setzt dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche und sagt den größten Militärangriff seit dem Zweiten Weltkrieg vorerst ab.
  • Gleichzeitig wird ein Handelsschiff vor der Küste Omans in der Straße von Hormus angegriffen.

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Die USA und der Iran befinden sich seit Ende Februar in einem Konflikt, bei dem Schiffe im Persischen Golf angegriffen wurden. Trump hat dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche gesetzt und einen großen Militärangriff vorerst abgesagt.

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Trump droht erst mit heftigen Angriffen gegen den Iran und verkündet dann, sie wegen laufender Gespräche zurückzuhalten. Jetzt setzt er ein neues Ultimatum. In der Nacht gibt es einen Zwischenfall.

Trump spricht von einer „letzten Chance“ für den Iran. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Washington. Während US-Präsident Donald Trump dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche zur Beilegung des Konflikts setzt, ist in der Straße von Hormus erneut ein Handelsschiff angegriffen worden. Vor der Küste des Omans traf ein „unbekanntes Geschoss“ den Frachter, wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte.

Laut Trump geht es in laufenden Gesprächen um die vollständige Öffnung der Meerenge bis diesen Dienstag. Das wäre der Zustand, der vor dem Krieg geherrscht hatte. Eine Rückkehr zum Vorkriegszustand hatte Teheran aber wiederholt abgelehnt. Diplomatische Gespräche mit dem Iran bezeichnete Trump als „letzte Chance“.

Angesichts der festgefahrenen Lage im Iran-Krieg baut der US-Präsident damit die nächste Drohkulisse auf. „Das ist eine letzte Chance für sie, ein gutes Dokument zu unterzeichnen“, sagte er mit Blick auf den Iran. In der Vergangenheit hatte die US-Regierung immer wieder Drohungen ausgesprochen, sie aber nicht immer wahr gemacht. Der tatsächliche Verhandlungsstand zwischen den beiden Parteien ist unklar.

Trump: Größter Angriff „seit dem Zweiten Weltkrieg“ vorerst abgesagt

Trump hatte am Sonntag (Ortszeit) neue Gespräche für Montag angekündigt. Seiner Darstellung zufolge sagte er den größten Angriff des US-Militärs „seit dem Zweiten Weltkrieg“ vorerst ab, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben.

Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai informierte allerdings zunächst nur über bilaterale Verhandlungen seines Landes mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Trump warf dem Iran auf Truth Social daraufhin Unehrlichkeit vor.

Noch keine Angaben zu Schäden und Verletzten auf dem Frachter

Der neue Angriff auf das Handelsschiff ereignete sich laut der britischen Behörde rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten auf dem Frachter. In der Straße von Hormus haben Teherans Streitkräfte seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar immer wieder Schiffe angegriffen.

Infolge des Krieges war die Schifffahrt in der für den Export von Öl und Gas wichtigen Meerenge quasi zum Erliegen gekommen, was die Preise an den Energiemärkten weltweit nach oben trieb. Die USA gerieten deshalb unter Druck. Nach Gesprächen über eine Öffnung der Straße von Hormus soll es laut Trump in einer zweiten Phase um die „Denuklearisierung“ des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte er ein.

Ein langwieriger Krieg?

Am 28. Februar hatten die USA gemeinsam mit Israel begonnen, den Iran anzugreifen. Im Gegenzug attackierte der Iran Verbündete der USA am Persischen Golf und in der weiteren Region.

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Trump betont stets, dass der Iran niemals in der Lage sein dürfe, an eine Atomwaffe zu gelangen. Der Konflikt sollte nach ursprünglichen Angaben Trumps nur einige Wochen dauern. Inzwischen sind es rund fünf Monate. Kritiker werfen ihm vor, sich verkalkuliert zu haben und warnen vor einem langwierigen Krieg.

Im eigenen Land hat Trump schlechte Umfragewerte. Der Druck auf den Präsidenten steigt innenpolitisch auch wegen der anstehenden Zwischenwahlen im US-Parlament am 3. November. Die Republikaner wollen ihre dünnen Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus verteidigen.

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أسئلة مفتوحة

  • Welche konkreten Forderungen stellt Trump in dem neuen Ultimatum?
  • Wie wird der Angriff auf das Handelsschiff die Verhandlungen beeinflussen?

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