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BackTrump und der Iran-Deal, Skandale im norwegischen Königshaus und die deutsche Fußball-WM
Trump und der Iran-Deal, Skandale im norwegischen Königshaus und die deutsche Fußball-WM
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Spiegel Deutschland15.06.2026العالم5 dk okumaGermany

Trump und der Iran-Deal, Skandale im norwegischen Königshaus und die deutsche Fußball-WM

نظرة سريعة

  • Ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran soll den Krieg beenden.
  • Im norwegischen Königshaus erschüttern Skandale um Marius Borg Høiby und Jeffrey Epstein die Monarchie.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet erfolgreich in die WM.

ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي

لماذا يهم

Ein möglicher Friedensdeal zwischen den USA und Iran wird von Donald Trump angestrebt, während im norwegischen Königshaus Skandale um Kronprinzessin Mette-Marits Sohn und ihre eigene Vergangenheit für Aufsehen sorgen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startet erfolgreich in die WM.

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Apropos Krieg: Lange sah es so aus, als würde zunächst nichts aus einem Geschenk, das Trump wirklich, wirklich gern hätte: einen Deal mit Iran, der zu einer Beendigung des Krieges führen soll. Noch einen Tag vor seinem 80. kündige der US-Präsident mal wieder an, dass just an seinem Wiegenfest ein Friedensdeal mit den Iranern unterzeichnet werden solle. Mal wieder widersprachen die Iraner, sie verwiesen auf die jüngsten Angriffe Israels auf den Libanon (mehr dazu hier) und drohten Vergeltung an. Trump soll Israels Premier Benjamin Netanyahu dafür am Telefon zusammengefaltet haben, wie er der US-Nachrichtenseite »Axios« mitteilte.

Nun sieht es so aus, als würde Trump das Geschenk doch noch bekommen: Wie er, die Iraner und Chefvermittler Shehbaz Sharif, der Premierminister Pakistans, gestern Nacht verkündeten, hätten sich die USA und Iran auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Krieges geeinigt. Demnach sollten alle Kampfhandlungen eingestellt und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden. Kleiner Schönheitsfehler: Unterschrieben ist noch nichts. Das soll wohl am Freitag in Genf geschehen. Bis dahin kann viel passieren.

Die Gegner hatten es in den vergangenen Wochen nicht ganz einfach, gegen die Initiative anzuargumentieren (mehr dazu hier ). Sogar von einem möglichen Ende des Freizügigkeitsabkommens mit der EU wurde gesprochen. Auch in der vergleichsweise wohlhabenden Schweiz existieren Abstiegsängste, die die SVP ansprach: Sie warb unter anderem mit dem Slogan »Schweiz schützen« (vor allem gegen Deutsche als eine der größten Zuwanderergruppen – mehr dazu hier ) und lag damit zeitweise in den Umfragen vorn.

Aus Deutschland schaut man immer etwas skeptisch auf Volksbefragungen, das hat mit unserer Geschichte zu tun und mit unserem politischen System. Da schwingt, scheint mir, auch immer ein wenig Angst vor »dem Volk« mit. Aus Schweizer Sicht können Volksbefragungen die Demokratie durchaus stabilisieren und das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Politik festigen: »Die Themen kommen auf den Tisch, werden debattiert, die Menschen verfolgen die Diskussionen und bilden sich eine Meinung«, sagt mein Kollege Mathieu von Rohr, selbst Schweizer (lesen Sie seinen Leitartikel zum Thema hier ).

Mette-Marit und Marius: Mutter und Sohn, im Skandal vereint

Das norwegische Königshaus muss gerade einen Umgang mit zwei großen Skandalen finden: Da wird zum einen heute das Urteil im Prozess gegen Marius Borg Høiby erwartet (mehr dazu hier), den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit. Es geht unter anderem um Vorwürfe von Vergewaltigung, häuslicher Gewalt und weitere Delikte. Bei einer Verurteilung droht dem 29-Jährigen eine mehrjährige Haftstrafe. Die Vergewaltigungsvorwürfe weist er zurück – und scheint sich auch als Opfer eines Schicksals als öffentliches, ungleich behandeltes Kind des Königshauses zu sehen (mehr dazu hier ). Das öffentliche Interesse an dem Fall ist, wenig überraschend, groß.

Zum anderen sieht sich Høibys Mutter selbst mit einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit konfrontiert: Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Mette-Marit engen Kontakt zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte (mehr dazu hier ). Epstein und Mette-Marit waren offensichtlich E-Mail-Freunde und schrieben sich Intimes. Auch besuchte ihn die Kronprinzessin offenbar mehrfach.

Das kommt alles nicht so gut an in der Bevölkerung. Nur eine Minderheit will die Abschaffung der Monarchie, aber die Öffentlichkeit diskutiert darüber, ob Mette-Marit unter diesen Umständen wirklich eines Tages Königin werden kann. Ein weiteres Problem für die Königsfamilie ist, dass die 52-Jährige ernsthaft krank ist und auf eine neue Lunge wartet.

Eine Sonderbehandlung erhalten weder Mutter noch Sohn. Dennoch scheint das Schicksal der sterbenskranken Mette-Marit den Norwegern nicht egal zu sein: Die Registrierungen zur Organspende schossen zuletzt in die Höhe (mehr dazu hier).

Mehr Hintergründe: Ein Planschbecken für den »Bonusprins«

Das Team hat gerade den Auftakt gegen Curaçao gewonnen (mehr dazu hier ); der Bundeskanzler verliert gerade, vor allem an Zustimmung. Zu lachen haben beide Seiten nicht durchweg etwas, wie auch, bei rund 84 Millionen weiteren Bundestrainern und Bundeskanzlern im Land.

Aber der FaceTime-Moment vom Freitag zwischen Merz und drei Nationalelf-Stars ist jetzt schon ein zeitgeschichtliches Dokument. Es kommt zwar noch nicht an Angela Merkels Auftritt in der Kabine der Nationalmannschaft 2010 an, als sie in gewohntem Blazer-Holzketten-Outfit plötzlich vor Mesut Özil stand und ihm zum Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei gratulierte. Aber es tut dem einen Hobby-Bundestrainer oder der anderen Hobby-Bundeskanzlerin im Land vielleicht ganz gut, ein einigermaßen authentisch-sauerländisches: »Hallo Jungs. So! Und: Wie ist die Stimmung?« zu hören. Der nächste Schritt wäre, stärker zu zeigen, dass man sich für selbige auch in der Bevölkerung interessiert.

Mehr zur WM: Bis Samstag muss das DFB-Team einen Weg finden, Leipzigs Flügelstürmer Yan Diomande zu stoppen, der beim Auftaktsieg der Elfenbeinküste überragte. Und: Die japanischen Fans räumen mal wieder auf. Alles Wichtige zu Tag fünf der Fußball-Weltmeisterschaft hier im WM-Blog .

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Unterzeichnung des Iran-Deals in Genf am Freitag.

    محتمل · خلال أيام

  • Urteil im Prozess gegen Marius Borg Høiby.

    مرجح جداً · خلال أيام

أسئلة مفتوحة

  • Wird der Iran-Deal tatsächlich unterzeichnet?
  • Wie werden die Skandale die Monarchie in Norwegen beeinflussen?
  • Welche Rolle spielen die Angriffe Israels für den Iran-Deal?

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This article was originally published by Spiegel Deutschland.

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