Ukraine's Azov Brigade opens flagship store in Kyiv selling merchandise
نظرة سريعة
- The Azov Brigade, an elite Ukrainian army unit, has opened a flagship store in Kyiv selling merchandise like hoodies and T-shirts to generate revenue and show support for the war effort.
- This entrepreneurial approach is common among Ukrainian military units seeking recruits amid the ongoing conflict.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
Kiew. Dmytro Gvar sitzt im Café seines neuen Flagship-Stores „4308“ unweit der Sophienkathedrale in Kiew. An den Kleiderständern hängen Hoodies, T-Shirts und Jacken – es sind Merchandising-Produkte der Asow-Brigade, einer Eliteeinheit der ukrainischen Armee. Die bedruckten T-Shirts kosten umgerechnet 40 Euro, eine Baseball-Cap mit dem ukrainischen Dreizack und Totenkopf 14 Euro.
Geschäftsführer Gvar war bis vor Kurzem selbst als Soldat an der Front stationiert – in der Nähe von Kramatorsk. Nun hilft er, in der Hauptstadt eine neue Einnahmequelle für seine Brigade zu erschließen. „Wir wollen zeigen, dass du entweder in der Armee oder für die Armee bist“, sagt der Veteran. „Wer ein Gewehr hält, bekommt den höchsten Respekt. Aber es gibt auch andere Wege, deine Unterstützung zu zeigen.“
Dass Militärbrigaden selbst unternehmerisch tätig werden, ist in der Ukraine nicht ungewöhnlich. Zwar unterstehen sie formal alle dem Verteidigungsministerium und werden vom Staat finanziert. Aber sie genießen ein hohes Maß an Autonomie. Einige werden von ihren Kommandeuren wie Unternehmen geführt. Sie haben eigene Rekrutierungsbüros, Werbekampagnen und Merchandising-Produkte. Es gibt einen regelrechten Wettbewerb darum, wer die besten Leute holt und die beste Ausrüstung hat.
Im fünften Kriegsjahr muss die Armee sich einiges einfallen lassen, um neue Leute zu finden, die sich den zahlenmäßig überlegenen Russen entgegenstellen. Denn: Jeden Monat brauchen die Streitkräfte rund 30.000 neue Rekruten.





