Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen Leihmutterschaft in der Kritik
نظرة سريعة
- Unionsfraktionschef Jens Spahn steht nach der Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft in den USA massiv in der Kritik seiner Parteikollegen von CDU und CSU sowie der Evangelischen Kirche.
- Ihm wird Doppelmoral und moralischer Rechtsbruch vorgeworfen, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist.
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Unionsfraktionschef Jens Spahn und sein Mann wurden in den USA Eltern eines Kindes, das von einer Leihmutter geboren wurde, obwohl Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist.
Immer mehr Parteikollegen wenden sich gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU). Jetzt hat auch Familien-Staatssekretär Michael Brand (CDU) Spahn wegen seiner Entscheidung für eine Leihmutterschaft scharf kritisiert.
»Was Jens Spahn hier getan hat, ist eine echte Zumutung und unglaubwürdig, das muss man so klar sagen«, schreibt der hessische Bundestagsabgeordnete in einem Gastbeitrag für die Samstagsausgabe der »Fuldaer Zeitung«.
Brand: Spahn habe »moralisch klaren Rechtsbruch begangen«
Die Union lehne Leihmutterschaft ab, »weil sie bekanntlich große Gefahren für die Leihmütter bringt, oft bis hin zur körperlichen Ausbeutung für die Wünsche reicher Auftraggeber«, so Brand. Die CDU habe diese Position auf ihrem Parteitag erst Anfang des Jahres bekräftigt.
Auch Spahn habe Leihmutterschaft öffentlich immer abgelehnt. »Nun hat er über ein Jahr hinweg das dennoch für viel Geld organisiert. Und das bewusst unter Umgehung des deutschen Rechts dann in den USA. Damit hat er zwar nicht formal, aber moralisch klaren Rechtsbruch begangen«, kritisierte Brand. Darüber müsse »in aller Konsequenz geredet werden, und auch in aller Klarheit«.
Auch in der CSU brodelt es
Unterdessen haben auch mehrere CSU-Politiker ihrem Ärger Luft gemacht. »Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten«, sagte Ulrike Scharf dem Bayerischen Rundfunk . Die bayerische Sozialministerin und Vorsitzende der CSU-Frauen-Union sieht an der gesetzlichen Lage in Deutschland »keinen Änderungsbedarf«. Auf Anfrage des BR stellt sie klar: »Finanzielle Möglichkeiten dürfen nicht über moralische Grundsätze gestellt werden.«
Auch Klaus Holetschek, CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag, hält am Verbot der Leihmutterschaft fest. »Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten.« Es gehe um die »Glaubwürdigkeit unserer Politik und das Werteverständnis der CSU«.
»Ich glaube, Jens Spahn wird jetzt erst mal erklären, warum er das getan hat oder was sein Beweggrund war«, so Holetschek weiter. »Und er wird sicherlich auch die richtigen Schlussfolgerungen für sich aus diesem Thema ziehen.« Zugleich gratulierte Holetschek Spahn zur Geburt seines Sohnes Georg.
Kritik auch von Evangelischer Kirche
Auch der württembergische Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl verweist auf das in Deutschland geltende Verbot von Leihmutterschaft. »Wenn nun ausgerechnet ein Politiker öffentlich macht, dass er im Ausland Leihmutterschaft in Anspruch genommen hat, geht es auch um Doppelmoral und Glaubwürdigkeit.«
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Spahn und sein Mann Eltern eines in den USA von einer Leihmutter zur Welt gebrachten Kindes wurden. Dieses Verfahren ist in Deutschland verboten. Der Unionsfraktionschef sieht sich seither mit Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen konfrontiert. Kritiker werfen ihm vor, als Privatperson anders zu handeln als in seiner politischen Funktion.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Jens Spahn wird seine Beweggründe für die Leihmutterschaft erklären.
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Jens Spahn wird Schlussfolgerungen aus der Debatte ziehen.
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أسئلة مفتوحة
- Warum hat Jens Spahn so gehandelt?
- Welche Schlussfolgerungen wird Spahn für sich ziehen?






