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US-Senat verabschiedet Resolution gegen Irankrieg – Trump soll Krieg beenden oder Kongresszustimmung einholen
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Spiegel Ausland24.06.2026سياسة3 dk okumaGermany

US-Senat verabschiedet Resolution gegen Irankrieg – Trump soll Krieg beenden oder Kongresszustimmung einholen

Symbolische Geste erhöht politischen Druck, doch unmittelbare Folgen bleiben fraglich

نظرة سريعة

Der US-Senat verabschiedet eine Resolution, die Trump auffordert, den Krieg gegen Iran zu beenden oder eine ausdrückliche Kongressgenehmigung für weitere militärische Maßnahmen einzuholen; die Maßnahme gilt als symbolischer Druck und dürfte ohne unmittelbare Folgen bleiben.

ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي

لماذا يهم

Der Artikel beschreibt eine US-Senatsresolution zu Iran-Krieg, politische Reaktionen in den USA und jüngste Verhandlungsschritte mit Teheran rund um ein mögliches Kriegsende.

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Der US-Senat hat mit Unterstützung von vier Republikanern eine Resolution verabschiedet, die Präsident Donald Trump auffordert, den Krieg gegen Iran zu beenden oder eine ausdrückliche Genehmigung des Kongresses für weitere militärische Maßnahmen einzuholen. Ausgenommen seien Einsätze, die zur Verteidigung der USA oder eines Verbündeten gegen unmittelbar bevorstehende Angriffe erforderlich seien, heißt es in dem Beschluss. Die Abstimmung im Senat war knapp: 50 zu 48 Stimmen; im Repräsentantenhaus hatte die Zustimmung bereits Anfang des Monats erfolgt. Die Resolution gilt vor allem als symbolisches Zeichen, das den wachsenden Widerstand im Kongress gegen den Irankrieg widerspiegelt. Vier Republikaner stimmten gemeinsam mit fast allen Demokraten für den Vorschlag. Zuvor hatten mehrere Republikaner Kritik am zwischen Washington und Teheran geschlossenen Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs geäußert. Sie bemängelten etwa vorgesehene Sanktionserleichterungen und milliardenschwere Hilfen für den Wiederaufbau Irans. Die Demokraten werfen Trump vor, den Krieg ohne Zustimmung des Kongresses begonnen zu haben. Laut Verfassung habe allein das Parlament das Recht, einen Krieg zu erklären. Gegner halten die Vorlage hingegen für rechtlich wirkungslos und argumentieren, die aktiven Kampfhandlungen seien seit der Waffenruhe ohnehin weitgehend beendet. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, erklärte, der Kongress habe sich gegen einen »kostspieligen, unnötigen und verheerenden Krieg« gestellt. Sein Parteikollege Gregory Meeks im Repräsentantenhaus, der die Resolution vorangetrieben hatte, sprach von einer klaren Botschaft an das Weiße Haus. Der Krieg habe keines der zentralen US-Ziele erreicht und Iran eher gestärkt als geschwächt. Republikaner warnten dagegen vor negativen Folgen für die laufenden Verhandlungen mit Teheran. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat, Jim Risch, sagte, die Resolution könne die Iraner dazu bewegen, die Gespräche abzubrechen. Die Resolution dürfe keine unmittelbare Konsequenz für den US-Kurs gegenüber Iran haben, zeigt aber den steigenden politischen Druck auf Trump – zumal in wenigen Monaten die Zwischenwahlen zum Kongress anstehen. Lesen Sie dazu auch: Der Wortführer des rechten US-Lagers, Tucker Carlson, sagt sich von den Republikanern los. Reaktion aus dem Weißen Haus: Die Resolution habe »keine Bedeutung«, da solche Beschlüsse nicht dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt würden und keine Gesetzeskraft hätten, sagte ein Beamter der dpa. Zudem gebe es nach Inkrafttreten der Waffenruhe Anfang April keine laufenden Kampfhandlungen mehr, von denen US-Streitkräfte abgezogen werden könnten. Das Weiße Haus verwies außerdem darauf, dass die Resolution nur wegen der Abwesenheit mehrerer republikanischer Senatoren eine Mehrheit erhalten habe. Zwei Kongressmitglieder der Partei nahmen an der Abstimmung nicht teil. Trump hatte die Abstimmung schon vor Wochen als »unpatriotisch« verurteilt und den Kongressmitgliedern vorgeworfen, die laufenden Verhandlungen mit Teheran zu behindern. Die USA und Israel hatten den Irankrieg Ende Februar mit Luftangriffen auf Teheran begonnen. Iran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Mitte Juni unterzeichneten die USA und Iran dann ein Rahmenabkommen. Derzeit laufen Verhandlungen, die bis August zum Abschluss einer endgültigen Vereinbarung für ein Kriegsende führen sollen. Zentral ist dabei eine Einigung über den Umgang mit dem iranischen Atomprogramm. Iran widerspricht USA: keine Einigung zu Atom-Inspektoren. Die Darstellungen von Washington und Teheran zum aktuellen Stand möglicher Absprachen über Atom-Inspektionen in Iran gehen auseinander. US-Präsident Donald Trump schrieb auf der Plattform Truth Social, dass Iran voll und ganz dem höchsten Standard an Nuklear-Inspektionen zugestimmt habe – und zwar zeitlich unbegrenzt. Der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Ali Bahreini, hatte zuvor Angaben über gemeinsame Vereinbarungen bei den jüngsten Verhandlungen in der Schweiz widersprochen.

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Der Kongress könnte weitere Resolutions oder gesetzliche Schritte prüfen, um Trumps Kriegspolitik zu beeinflussen.

    مرجح · خلال أسابيع

  • Die Verhandlungen zwischen USA und Iran könnten sich fortsetzen und bis August zu einem Rahmenabkommen führen, unter internationalem Druck.

    مرجح · خلال أشهر

  • Es wird voraussichtlich keine unmittelbare Veränderung der US-Position geben; die Resolution dient überwiegend als politisches Signal.

    مرجح · المدى القصير

أسئلة مفتوحة

  • Wie reagiert das Weiße Haus konkret auf die Resolution?
  • Welche weiteren Rechts- oder Legislativschritte könnten sich daraus ergeben?
  • Wie entwickeln sich die Verhandlungen mit Teheran bis August?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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