Warum haben wir heute weniger Sex, obwohl wir mehr erotische Inhalte konsumieren?
نظرة سريعة
- Trotz ständigen Konsums erotischer Inhalte haben Menschen heute weniger Sex.
- Der Artikel diskutiert mögliche Gründe wie Smartphones, neue Zurückhaltung und verbindet dies mit antiken Gedanken über Sexualtrieb.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Früher setzten Menschen in Beziehungen Speck an, heute trainieren sie Sixpacks. Gleichzeitig haben junge Menschen weniger Sex, trotz Online-Pornografie.
Bis vor Kurzem war es noch so: Wer in einer Beziehung war, setzte über die Zeit Speck an, wurde insgesamt gemütlicher und genügsamer. Heute sieht man langjährig verheiratete und verpartnerte Männer und Frauen, die sich Sixpacks antrainieren und alles tun, um fit und sexy zu bleiben. Ganz so, als würden sie sich vorbereiten für den Dating-Markt – auf den sie aber gar nicht mehr zurückwollen. Gleichzeitig zeigen Daten: Auch junge Menschen haben weniger Sex als früher. Und das, obwohl sie im Zeitalter von Social Media und Internet-Pornografie beständig explizite erotische Inhalte konsumieren. Was ist da los? Warum scheinen wir heute so »oversexed but underfucked« wie noch nie? Liegt es an den Smartphones, die uns süchtig gemacht haben und in einen ständigen Dopaminrausch versetzen, bis wir körperliche Lust gar nicht mehr brauchen? Liegt es an einer neuen Scheu davor, sich auf jemand anderen einzulassen? Und was genau verbindet eigentlich den modernen Feminismus mit dem, was schon Augustinus in der Antike über den menschlichen Sexualtrieb gedacht hat? Diese Fragen diskutieren Nina Pauer, Lars Weisbrod und Ijoma Mangold in der neuen Folge des Feuilleton-Podcasts Die sogenannte Gegenwart.
Sie erreichen das Team unter [email protected].
أسئلة مفتوحة
- Sind Smartphones schuld am geringeren Sexinteresse?
- Gibt es eine neue Scheu vor Nähe?
- Was hat Feminismus mit antiken Sexualtheorien zu tun?



