
Deutsche Bahn verfehlt Pünktlichkeitsziele im Juli deutlich
Im Juli waren nur 52,6 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn pünktlich. Neben Baustellen und Anlagenstörungen machten vor allem Hitzewellen dem Konzern zu schaffen.

Im Juli waren nur 52,6 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn pünktlich. Neben Baustellen und Anlagenstörungen machten vor allem Hitzewellen dem Konzern zu schaffen.

Mit einer Pünktlichkeitsquote von 52,6 Prozent im Juli blieb der Fernverkehr der Deutschen Bahn weiterhin stark beeinträchtigt. Hauptgründe sind zunehmende Anlagenstörungen, zahlreiche Baustellen sowie extreme Hitzewellen.

Der Kanzler ist frustriert über die öffentliche Kritik an Infrastrukturprojekten, trotz des Bruchs eines Wahlversprechens zur Schuldenbremse. Experten bemängeln die geplante schnelle Ausgabe von 150 Milliarden Euro für Infrastruktur in den ersten vier Jahren als "falsche Reihenfolge" aufgrund fehlender Kapazitäten in der Baubranche.

Dunja Hayali recherchierte für einen 43-minütigen Bericht über die Komplexität des deutschen Schienennetzes und die Verantwortlichkeiten im Bundesverkehrsministerium sowie im Bahn-Management, was beim Zuschauer ein Gefühl der Erschöpfung hinterlässt.

Katherina Reiche bleibt trotz Erwartungen, dass ihre Amtszeit als Wirtschaftsministerin gezählt sei, im Amt. Der Kanzler schwächt sie zwar, behält sie aber in ihrer Position.

Die Bundesnetzagentur hat neue Trassenpreise genehmigt, die den Personennahverkehr auf der Schiene mit rund 400 Millionen Euro zusätzlich belasten, während Fern- und Güterverkehr entlastet werden. Dies folgt einem EuGH-Urteil, das eine frühere Preisbremse für den Nahverkehr für rechtswidrig erklärte.
Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Grund sind unerwartet starke operative Beeinträchtigungen durch den Umbau von Containerterminals und Arbeiten am Schienennetz sowie geopolitische Unsicherheiten. Der Konzern erwartet nun einen Gewinn von 150 bis 170 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern.

Italo, ein italienisches Bahnunternehmen, plant ab 2028 den Einstieg in den deutschen Fernverkehr mit 26 Siemens Velaro Multi System Zügen. Dies löst bei der Deutschen Bahn und Gewerkschaften Besorgnis aus, während Siemens Mobility von einem 3-Milliarden-Euro-Vertrag profitiert.

Bahnchefin Evelyn Palla kündigte eine Kommunikations-offensive an, während Verkehrsminister Patrick Schnieder die Deutsche Bahn wegen Problemen bei Generalsanierungen kritisiert. Projekte wie Köln-Wuppertal und Hamburg-Berlin zeigten Verzögerungen und fehlende Digitalisierung, was zu weiteren Sperrungen führen könnte.
Der Bundesrat hat nach dem Bundestag das neue Infrastrukturgesetz verabschiedet. Es soll Bauprojekte für Straßen, Schienen und Wasserwege beschleunigen, Verfahren vereinfachen und Kosten senken. Ein Milliarden-Sondervermögen ist vorgesehen.
Der Bundesrat hat nach dem Bundestag das neue Infrastrukturgesetz verabschiedet, das Bauprojekte von Autobahnen, Schienen und Wasserwegen beschleunigen soll. Ein schuldenfinanziertes Milliarden-Sondervermögen ist vorgesehen, und Eingriffe in die Natur sollen durch Ersatzzahlungen ausgeglichen werden können.

Die Deutsche Bahn muss die Wiedereröffnung der Strecke Nürnberg-Regensburg auf den 31. Juli verschieben. Grund sind Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung der Stellwerktechnik. Dies ist die zweite Verzögerung bei Generalsanierungen in diesem Jahr.

Eine Schlange bildete sich in Tokio, Shinjuku, für den Kauf von Haruki Murakamis neuem Roman. Die physische Ausgabe war begehrt, obwohl ein Download möglich gewesen wäre.

Der italienische Zugkonzern Italo fordert Zugang zu deutschen Schienen. Die Netzagentur will dies ermöglichen, was zu mehr Wettbewerb auf bestimmten Strecken führen könnte.

Die Bundesnetzagentur beschließt, dass die Deutsche Bahn Wettbewerbern im Fernverkehr mindestens ein Viertel der Kapazitäten auf hochbelasteten Strecken überlassen muss. Dies erleichtert den Markteintritt neuer Anbieter wie Italo, die Investitionssicherheit fordern, während DB InfraGO und EVG Bedenken äußern.

Die Bundesnetzagentur verpflichtet die Deutsche Bahn, mindestens ein Viertel der Kapazitäten auf hochbelasteten Fernverkehrsstrecken an Wettbewerber abzugeben. Ziel sind niedrigere Preise und mehr Qualität für Fahrgäste, während die Bahn Einnahmeverluste und die Reduzierung weniger frequentierter Verbindungen befürchtet.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert, das Hitzeproblem zur Chefsache zu erklären, um Milliarden für die Klimaanpassung von Bahn und Schiene zu mobilisieren. Bahn-Experten und Regierungssprecher lehnen dies ab, da es keine schnellen Lösungen gibt. Sowohl die Bahn als auch Autobahnen leiden unter Hitzeschäden, deren Behebung Jahrzehnte dauern wird.

Der Bundestag hat ein Gesetz für schnellere Genehmigungen von Autobahn- und Schienenprojekten beschlossen. Kritiker warnen vor Gefährdung von Naturschutz und Beteiligungsrechten. Das Gesetz soll Verfahren vereinfachen und digitalisieren.

Eine bundesweite Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R legte den Regional-, Fern- und Güterverkehr sowie S-Bahnen in Deutschland lahm. Die Deutsche Bahn vermutet ein fehlerhaftes Software-Update. Politiker fordern umfassende Aufklärung und bessere Notfallmechanismen.

Der italienische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo, der in Italien die Preise von Trenitalia um 15-20% senkte, plant den Markteintritt in Deutschland. Das Unternehmen verspricht Preissenkungen von 40% im Fernverkehr und die Schaffung von 2.500 neuen Arbeitsplätzen, während die Bundesnetzagentur über die Fahrtrechte entscheidet.

Der italienische Bahnkonzern Italo plant den Einstieg in den deutschen Markt und verspricht eine Preissenkung von 40% sowie 2.500 neue Jobs. Experten sehen Vorteile durch mehr Wettbewerb, während die Deutsche Bahn Bedenken äußert.
Nach einem mehrtägigen Ausfall des Bahnverkehrs fordert der Verband der privaten Güterbahnen eine unabhängige Aufarbeitung der Ursachen. Die Störung des digitalen Bahnfunk GSM-R beeinträchtigte auch den wichtigen Güterverkehr erheblich und ereignete sich kurz vor einer Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn.

Zwei Männer wurden im Zusammenhang mit spekulativen Immobilieninvestitionen des Bistums in den USA verurteilt. Ein Teil des Geldes ist zurückgeflossen, aber die Angeklagten nutzten strukturelle Defizite aus.
Ismael Saibari, eine WM-Entdeckung, soll angeblich zum FC Bayern wechseln. Der Spieler überwand gesundheitliche Probleme und Rückschläge wie Übergewicht und Unpünktlichkeit, um zum besten Spieler der Liga gewählt zu werden und nun im Fokus internationaler Clubs zu stehen.