
Porsche sichert Standorte bis 2035 zu - 5.000 Stellen fallen weg
Porsche sichert die Standorte Zuffenhausen und Weissach bis 2035 zu und investiert 2,1 Milliarden Euro, gleichzeitig fallen 5.000 Stellen weg, um die Finanzkrise zu überwinden.

Porsche sichert die Standorte Zuffenhausen und Weissach bis 2035 zu und investiert 2,1 Milliarden Euro, gleichzeitig fallen 5.000 Stellen weg, um die Finanzkrise zu überwinden.

Porsche plant zusätzlich 5700 Stellen abzubauen, zusätzlich zu 3900 laufenden Kürzungen, während die Standortgarantie bis 2035 verlängert wird. Arbeitnehmer zahlen mit gekürzten Sonderzahlungen, verteidigen aber die Steinkühlerpause. Der Aufsichtsrat stimmte einem Kompromiss zu, der intern kontrovers diskutiert wurde.

Der Deutsche Städtetag fordert Galeria auf, Kommunen in Gespräche über die Zukunft von 33 zur Schließung stehenden Filialen einzubinden. Dies soll individuelle Lösungen ermöglichen und eine Abwärtsspirale in Innenstädten verhindern, nachdem Galeria zum dritten Mal Insolvenz anmeldete.

VW-Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz präsentieren Halbjahresbilanz. Neue Sparpläne mit potenziell 50.000 betroffenen Stellen und Werksschließungen stoßen im Aufsichtsrat auf Widerstand von Niedersachsen und Arbeitnehmern. Verkäufe sanken im zweiten Quartal, besonders in China.

Ford verkauft einem Medienbericht zufolge einen Teil seines Werks in Valencia, Spanien, an den chinesischen Konkurrenten Geely. Geely plant, dort Elektroautos für den europäischen Markt zu produzieren, um mögliche EU-Zölle zu umgehen und direkten Marktzugang zu erhalten.

Porsche ersetzt Produktionsvorstand Albrecht Reimold (65) zum 1. September durch Christian Friedl (49), um einen Generationswechsel zu vollziehen. Friedl soll bereits am 7. Oktober die künftige Strategie mitpräsentieren. Die Entscheidung bestätigt einen Handelsblatt-Bericht und deutet auf eine Lösung bei der Standortsicherung sowie möglichen Stellenabbau hin.

Die Kaufhauskette Galeria hat 33 Filialen genannt, deren Zukunft ungewiss ist. Das Unternehmen prüft diese Standorte auf Mietbelastung und Ertragskraft und verhandelt mit Vermietern über Mietkonditionen, um Schließungen im Rahmen eines Sanierungsplans zu vermeiden.

Rheinmetall erweitert sein Pulverwerk in Aschau von 90 auf 110 Hektar, um die Produktion von Schießpulver und Treibsätzen für Artillerie und Panzergeschosse bis 2028 erheblich zu steigern. Die Investition von 350 Mio. Euro soll die Nato-Kampffähigkeit sichern und den Umsatz auf 700 Mio. Euro jährlich erhöhen.

Galeria hat eine Liste von 33 Filialen veröffentlicht, für die Verhandlungen mit Vermietern über Mietkonditionen und Flächenverkleinerung beginnen. Ohne Einigung droht die Schließung dieser Standorte, um eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive zu sichern.

Nach jahrelangen Debatten und Umbauten wurde Adolf Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn als Polizeizentrum eröffnet. Die Stadt erhofft sich, den Ort für rechte Kreise unattraktiv zu machen und die Diskussionen um die Nachnutzung zu beenden, während Historiker die Möglichkeit einer vollständigen Neutralisierung bezweifeln.

Die Standortinitiative „Made for Germany“, von Siemens und der Deutschen Bank ins Leben gerufen, zieht nach einem Jahr eine positive Zwischenbilanz. Gleichzeitig wird mehr Transparenz bei Investitionszusagen und mutige politische Reformen für den Wirtschaftsstandort Deutschland gefordert.

Die deutsche Filmbranche erlebt nach Krisen einen Aufschwung, gestützt durch erhöhte Filmförderung und ein geplantes Gesetz, das Streamingdienste zu Investitionen in Deutschland verpflichtet. Trotz Optimismus bestehen Sorgen wegen drohender Kürzungen und des Fehlens eines Steueranreizmodells, das die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sichern soll.

Nach einer Demonstration von Audi-Mitarbeitern in Neckarsulm für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze diskutiert die Landespolitik Baden-Württembergs über Maßnahmen zur Sicherung der Automobilstandorte. Faktoren wie Lohnkosten, Bürokratie und EU-Beihilferecht werden als entscheidend genannt.

Volkswagen-Chef Oliver Blume strebt an, Werksschließungen zu verhindern, trotz Sorgen um geopolitische Spannungen und Konkurrenz. Er verweist auf Kostensenkungen und erfolgreiche E-Auto-Verkäufe. Vier deutsche Werke mit 40.000 Mitarbeitern gelten als gefährdet, zudem sollen 5.000 Management-Posten gestrichen werden.

Bei Volkswagen eskaliert der Konflikt zwischen Vorstand, Betriebsrat und dem Land Niedersachsen wegen geplanter Sparmaßnahmen und eines möglichen Stellenabbaus von bis zu 100.000 Jobs weltweit. Die IG Metall droht mit einem 'heißen Herbst' weiterer Proteste, während Konzernchef Oliver Blume unter Druck steht.

Tesla plant, die Produktion in seinem deutschen Werk in Grünheide bis 2026 deutlich zu steigern, mit dem Ziel von 7500 Fahrzeugen pro Woche und 3500 neuen Arbeitsplätzen. Trotz gesunkener Umsatzerlöse 2025 erzielte das Unternehmen einen höheren Jahresüberschuss, sieht aber Risiken durch geopolitische Spannungen und Herausforderungen bei der Batteriezellproduktion in Europa.
Wissenschaftsminister Willingmann (SPD) sieht die hohen Zustimmungsraten für die AfD in Sachsen-Anhalt als Standortnachteil. Sowohl Hochschulen als auch Unternehmen berichten von Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Fachkräften aufgrund des politischen Klimas.

Mercedes-Benz hat sein Werk in Kecskemét, Ungarn, für rund eine Milliarde Euro zur größten Autofabrik des Landes ausgebaut. Dort wird künftig auch die elektrische C-Klasse produziert, was Teil einer Strategie ist, die Produktion in europäischen Niedriglohnländern zu verdoppeln. Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender Kosten und Wettbewerbsdrucks in Deutschland.

VW-Konzernchef Oliver Blume sieht Alternativen zu Fabrikschließungen trotz Berichten über Stellenabbau. Er betont Fortschritte bei Kostensenkungen und hofft auf die neue Elektroflotte, warnt aber vor globalen Risiken und fordert weitere Einschnitte.

Porsche-Chef Michael Leiters plant einen harten Personalabbau, um die Margen zu steigern. Die Arbeitnehmer fordern im Gegenzug eine zehnjährige Standortgarantie, was auf Widerstand der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch stößt. Auch VW-Chef Oliver Blume sieht sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert.

Berichten zufolge plant VW-Chef Oliver Blume die Auslaufproduktion in fünf deutschen Werken mit über 40.000 Beschäftigten. Standorte wie Osnabrück, Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm stehen unter besonderer Beobachtung und müssen ehrgeizige Kostenziele erreichen, um Investitionen und neue Modelle zu sichern.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) fordert nach einer Aufsichtsratssitzung bei Volkswagen schnelle Klarheit zu den Sparplänen des Konzerns. Er kritisiert, dass Stellenabbau und Werksschließungen nicht als Zukunftslösung verkauft werden dürften und die Belegschaft mit Unsicherheit in die Werksferien gehe. Der Betriebsrat hat Konzernchef Oliver Blume ein Ultimatum gestellt.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor den Folgen eines möglichen AfD-Sieges bei den Landtagswahlen im Herbst. BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner bezeichnete eine Regierungsbeteiligung der AfD als "fatal" und betonte, dass die Partei keine überzeugenden wirtschaftlichen Antworten biete.
Der BDI warnt vor den Folgen einer AfD-Regierungsbeteiligung bei den Landtagswahlen im Herbst. Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner sieht darin eine Gefahr für Investitionen und den Wirtschaftsstandort Deutschland.