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ADAC kritisiert langsamen Preisrückgang für Benzin und Diesel
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Die Zeit28.5.2026Business2 Min. LesezeitGermany

ADAC kritisiert langsamen Preisrückgang für Benzin und Diesel

Auf einen Blick

  • Der ADAC verurteilt den zu langsamen Preisrückgang für Benzin und Diesel, obwohl der Ölpreis um fast 15% innerhalb einer Woche gesunken ist.
  • Benzin (E10) kostet im Durchschnitt 1,981 €/L und Diesel 1,952 €/L, was immer noch 20 Cent pro Liter über dem Vorkriegsniveau liegt.

KI-generierte Zusammenfassung

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Der ADAC hält den Rückgang von Preisen für Benzin und Diesel für zu langsam. Der Preisrückgang an den Tankstellen sei »viel zu gering«, teilte der Autofahrerverband mit. Damit bezog er sich auf die Entwicklungen an den Zapfsäulen in den vergangenen Tagen: Binnen einer Woche ist der Preis für Benzin der Sorte E10 um 2,7 Cent pro Liter gesunken, der Preis für Diesel um 4,5 Cent. Am Dienstagvormittag kostete ein Liter E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,981 Euro, ein Liter Diesel 1,952 Euro. Beide Kraftstoffe sind damit allerdings trotz des Tankrabatts noch gut 20 Cent pro Liter teurer als vor Beginn des Irankrieges: Vor Kriegsbeginn lag der Preis sowohl für Diesel als auch für Benzin zwischen 1,70 und 1,80 Euro. Ölpreis gibt binnen einer Woche um fast 15 Prozent nach Hintergrund der ADAC-Kritik am langsamen Rückgang der Preise ist der jüngste Rückgang des Ölpreises. Inmitten laufender Verhandlungen um ein mögliches Ende des Irankrieges ist der Preis für Rohöl der Sorte WTI von etwa 105 Dollar auf 90 Dollar pro Barrel (159 Liter) gesunken. Damit liegt der Ölpreis allerdings weiterhin mehr als ein Drittel über dem Vorkriegsniveau. »Ein weiteres Mal bestätigt sich damit, dass günstigere Einkaufsbedingungen von den Mineralölkonzernen nur verlangsamt an die Kunden weitergegeben werden«, sagte ein ADAC-Sprecher. Ein höherer Ölpreis komme hingegen »meist unverzüglich an den Zapfsäulen« an. Tankrabatt läuft Ende Juni aus Die Bundesregierung hatte als Entlastungsmaßnahme den Tankrabatt vereinbart, der Anfang Mai in Kraft trat und bis Ende Juni gültig bleibt. Er bedeutet eine Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin um bis zu 17 Cent pro Liter. Eine Verlängerung des Tankrabatts ist nach Angaben der schwarz-roten Koalition möglich. Allerdings konnten sich die Bundestagsfraktionen bislang nicht darauf verständigen. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Sepp Müller sagte vergangene Woche, eine mögliche Verlängerung sei davon abhängig, wie sich die Lage entwickeln werde. Ökonomen hatten die 1,6 Milliarden teure Entlastungsmaßnahme größtenteils kritisiert, weil sie nicht zielgenau bedürftigen Menschen helfe.

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This article was originally published by Die Zeit.

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