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AfD Niedersachsen darf vom Verfassungsschutz beobachtet werden
Politik
Spiegel Deutschland01.06.2026Politik1 dk okumaGermany

AfD Niedersachsen darf vom Verfassungsschutz beobachtet werden

Auf einen Blick

  • Das Verwaltungsgericht Hannover hat einen Eilantrag der AfD Niedersachsen abgelehnt und erlaubt dem Landesverfassungsschutz, die Partei als Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung einzustufen.
  • Das Gericht begründete dies mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen, die sich gegen Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaat richten.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

The Lower Saxony branch of the AfD was previously classified as a 'suspect object' by the state's domestic intelligence agency. The agency had to decide whether to end the surveillance or place it on a new legal footing.

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In Niedersachsen darf die AfD vom Landesverfassungsschutz als Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung behandelt werden. Das Verwaltungsgericht Hannover lehnte einen Eilantrag des AfD-Landesverbandes gegen die Hochstufung ab.

Der niedersächsische Verfassungsschutz hatte die AfD Mitte Februar hochgestuft. Zuvor war der Landesverband seit 2022 als Verdachtsobjekt geführt worden – eine Phase, die nicht noch einmal verlängert werden konnte. Die Behörde musste daher entscheiden, ob sie die Beobachtung beendet oder auf eine neue Grundlage stellt.

Die AfD klagte gegen die Höherstufung. Die Anschuldigungen, seine Partei sei verfassungsfeindlich, wies der Landesvorsitzende Ansgar Schledde zurück. Der Verfassungsschutz verzichtete daraufhin zunächst weitgehend auf besonders eingriffsintensive Maßnahmen wie den längerfristigen Einsatz von Vertrauenspersonen.

Gericht sieht verfassungsfeindliches Gesamtbild der AfD

Das Verwaltungsgericht entschied nun aber, dass sich verfassungsfeindliche Bestrebungen der AfD Niedersachsen an Agitationen gegen die Menschenwürde sowie gegen das Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip belegen ließen. Radikale Positionen an der Grenze der Strafbarkeit würden etabliert, hieß es. Außerdem gebe es unter anderem Verbindungen zu Teilen der AfD, die als gesichert rechtsextrem eingestuft sind.

In vier weiteren Bundesländern – Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – wird die AfD auf Landesebene als gesichert rechtsextrem bewertet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte im Mai 2025 mitgeteilt, dass es die gesamte AfD als gesichert rechtsextreme Bestrebung einstufen werde. Wegen einer Klage der AfD legte das Bundesamt die Einstufung aber bis zur gerichtlichen Klärung auf Eis.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • The AfD Niedersachsen will likely appeal the ruling to a higher administrative court.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • The ruling could embolden other state intelligence agencies to increase surveillance on AfD branches.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Will the AfD appeal this ruling to a higher court?
  • How will this ruling affect the AfD's national standing and other state branches?
  • What specific 'agitations' and 'radical positions' were cited by the court?
  • What are the implications for the AfD's upcoming election campaigns?

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This article was originally published by Spiegel Deutschland.

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