AfD veranstaltet ersten "Demokratiekongress" in Berlin
Auf einen Blick
- Die AfD-Bundestagsfraktion veranstaltet ihren ersten "Demokratiekongress" in Berlin, um über Meinungsfreiheit, Medien und Menschenrechte zu diskutieren.
- Fraktionschefin Alice Weidel äußert Bedenken über die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die AfD-Bundestagsfraktion veranstaltet ihren ersten "Demokratiekongress" in Berlin, um über Meinungsfreiheit, Medien und Menschenrechte zu diskutieren. Fraktionschefin Alice Weidel äußert Bedenken über die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung.
Berlin. Wer an diesem Freitag das Foyer des Paul-Löbe-Hauses unweit des Berliner Reichstags betritt, könnte meinen, er sei bei einer Parteiveranstaltung gelandet. An der Anmeldung erhalten die Besucher ein Programmheft mit AfD-Logo, einen DIN‑A4‑Notizblock und Kugelschreiber. Wer möchte, holt sich Kopfhörer für die Simultanübersetzung.
Neben der Bühne bauen Fernsehteams ihre Kameras auf. Auf Tischen stehen Kaffee, Säfte, Sandwiches, Blätterteiggebäck, Obstspieße und Gemüse bereit. Die AfD-Bundestagsfraktion hat für ihren ersten Demokratiekongress sichtbar Aufwand betrieben. Bis Samstagnachmittag will die Fraktion über „Meinungsfreiheit, Medien, Menschenrechte“, so der Titel des Kongresses, diskutieren.
„Manchmal gibt es Veranstaltungen, deren bloße Notwendigkeit Anlass zur Sorge gibt“, sagt Fraktionschefin Alice Weidel gleich zu Beginn. „Unser erster Demokratiekongress ist eine solche Veranstaltung.“ Niemand habe geglaubt oder gehofft, „dass wir eines Tages einen Kongress veranstalten müssen, um über den Zustand der Demokratie selbst zu sprechen“. Der Zeitpunkt hätte für die AfD nicht besser passen können.
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