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Axel Springer CEO allegedly urged Chancellor Merz to cooperate with AfD
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Die Zeit5 g öncePolitik3 dk okumaGermany

Axel Springer CEO allegedly urged Chancellor Merz to cooperate with AfD

Auf einen Blick

  • Axel Springer CEO Mathias Döpfner reportedly urged Chancellor Friedrich Merz to open up to the AfD in a private meeting.
  • Merz allegedly rejected the proposal, with Döpfner issuing a veiled threat.
  • Springer denies the allegations, calling them a smear campaign.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Einem Medienbericht zufolge soll Axel Springer CEO Mathias Döpfner Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einer Öffnung gegenüber der AfD aufgefordert haben. Merz lehnte dies ab, und Döpfner soll mit Bedauern gedroht haben.

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Der Chef des Vorstands des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner, soll einem Medienbericht zufolge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einer Öffnung gegenüber der Alternative für Deutschland (AfD) aufgefordert haben. Das berichten der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck im neuen Politikpodcast Wenn Sie wüssten... des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Recherchiert haben sie den Bericht mit der Vizechefin des RND in Berlin, Kristina Dunz. Springer wies die Darstellung als falsch zurück.

In der ersten Folge des Podcasts mit dem Titel Warum sich Friedrich Merz ungerecht behandelt fühlt sprechen die Journalisten über ein Vieraugengespräch von Merz und Döpfner, das Anfang 2026 im Kanzleramt stattgefunden haben soll. Die Journalisten berufen sich dabei auf »gut informierte Personen«, die anschließend von dem Treffen erfahren hätten, sowie auf weitere Indizien. In dem Gespräch sei es um den Umgang der Union mit der AfD und ihrer Brandmauer zu der vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuften Partei gegangen.

Den Informationen des RND zufolge soll Döpfner Merz aufgesucht haben, um ihm eine Zusammenarbeit mit der AfD nahezulegen. Merz habe das aber abgelehnt und einer Quelle zufolge gesagt, das werde »nur über meine Leiche« passieren. Im weiteren Verlauf des Gesprächs soll Döpfner weiter gedrängt, Merz das Gespräch dann beendet haben. Döpfner soll den Informationen aus dem Podcast zufolge dann gesagt haben: »Das werden Sie noch bereuen.«

Springer weist Darstellung zurück

Springer wies die Darstellung zurück. »Die Behauptungen im Podcast ›Wenn Sie wüssten…‹ sind absurd. Die Unterstellung, Mathias Döpfner hätte den Kanzler zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedrängt, ist eine glatte Lüge. Sowohl der Verlauf als auch der Inhalt des Gespräches sind frei erfunden«, schrieb der Verlag auf X. Im Übrigen sei es bemerkenswert, dass bereits im November 2025 eine Nachricht in Berliner Journalistenkreisen in Umlauf gebracht worden sei, die nahezu wortgleich Verlauf und Inhalt des Gesprächs wiedergebe, das laut Podcast erst im Frühjahr 2026 stattgefunden haben solle. »Offensichtlich handelt es sich hier um eine lange geplante und gezielt betriebene Rufmordkampagne gegen Mathias Döpfner«, schrieb der Verlag weiter.

RND-Chefredakteurin Quadbeck sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa zu der Recherche, man habe »den Springer-Verlag selbstverständlich mit den Aussagen unserer Quellen über den Verlauf des Gespräches konfrontiert«. Der Verlag habe jedoch keine Stellungnahme zum konkreten Verlauf des Gesprächs abgegeben, sondern es lediglich als »totalen Unsinn« bezeichnet, dass Döpfner eine Zusammenarbeit zwischen Union und AfD wolle. In der nächsten Folge des Podcasts soll über den weiteren Verlauf der Diskussion berichtet werden.

Die Bundesregierung schrieb auf Anfrage der Podcastautoren lediglich, man gebe über nicht öffentliche Termine des Kanzlers grundsätzlich keine Auskunft, »unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht«. In der Bundespresskonferenz antwortete Vizeregierungssprecher Sebastian Hille auf die Frage, ob es das Treffen von Merz und Döpfner im Kanzleramt gegeben habe und ob Döpfner wirklich »Das werden Sie noch bereuen« zu Merz gesagt habe, damit, dass das »absurde Gerüchte« seien.

Recherchen zu früheren Treffen

Dem Podcast zufolge soll es nicht das erste Treffen Döpfners und Merz' gewesen sein. Schon im Bundestagswahlkampf 2024/25 habe es ein Gespräch zwischen Merz und Döpfner gegeben, in dem Döpfner Merz gedrängt haben soll, sich der AfD zu öffnen. Die RND-Journalisten berufen sich als Quellen auf weitere Personen, denen von dem Gespräch berichtet worden sein soll. Schon damals habe Merz das abgelehnt. Dokumentarfilmer Lamby berichtet zudem von einem Interview mit Merz Anfang 2025, in dem dieser gesagt habe: »Einmal '33 reicht.« Im Jahr 1933 hatten die Nazis in Deutschland die Macht übernommen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere Details über die angebliche Kampagne gegen Döpfner werden im nächsten Podcast enthüllt.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

Offene Fragen

  • Wurde das Treffen tatsächlich abgehalten?
  • War die Drohung 'Das werden Sie noch bereuen' echt?
  • Gibt es weitere Beweise für die angebliche Kampagne?

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This article was originally published by Die Zeit.

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