Belgien nur 0:0 gegen Iran bei der WM
Auf einen Blick
- Die belgische Nationalmannschaft trennte sich im zweiten WM-Spiel 0:0 vom Iran.
- Trotz zahlreicher Torchancen und der Einwechslung von Kevin de Bruyne gelang kein Treffer.
- Ein Tor von Mehdi Taremi für den Iran wurde wegen Abseits aberkannt.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Belgien hat nach zwei Spielen zwei Punkte und steht unter Druck, die K.-o.-Runde zu erreichen. Alle bisherigen Gruppenspiele endeten unentschieden.
Die belgische Nationalmannschaft hat auch in ihrem zweiten WM-Spiel nur ein Remis erspielt. Gegen den Iran gelang den Roten Teufeln um Fußballstar Kevin de Bruyne trotz vieler guter Torchancen kein Treffer.
Belgien steht in Gruppe G nach zwei Spielen bei zwei Punkten. Das Spiel zwischen Neuseeland und Ägypten in der Nacht zu Montag (3.00 Uhr MESZ) dürfte nun richtungsweisend für den Tabellenstand und die Chancen der Belgier auf den Einzug in die K.-o.-Runde werden, nachdem alle bisherigen Partien der Gruppe unentschieden geendet haben.
Belgien kann Chancen nicht verwerten
Dabei begann die Partie erwartungsgemäß: Belgien nahm schnell die Kontrolle über das Spiel an sich und brachte den Ball schnell nach vorne. Dem iranischen Torwart Alireza Beiranvand war es aus Sicht seines Teams zu verdanken, dass es nicht früh in Rückstand geriet. Gegen Maxim De Cuyper (9.), Tielemans (22.) und erneut De Cuyper (44.) hielt der 33-Jährige das Spiel unentschieden.
Die Iraner konzentrierten sich vor allem auf die Defensive, leisteten sich bei Ballannahmen und Pässen aber immer wieder technische Fehler, sodass der Ball schnell zurück bei Belgien landete. Die Belgier wussten ihren klaren Ballbesitzvorteil jedoch oft nicht zu nutzen und wirkten im Offensivspiel zu ideenlos. Dabei machte sich auch das krankheitsbedingte Fehlen von Manchester-City-Star Jérémy Doku bemerkbar.
Die wenigen Offensivaktionen der Iraner waren hingegen gefährlich. Die 25. Minute schien dann die unerwartete Wende zu bringen: Ein flach geschossener Freistoß prallte ab, Mehdi Taremi traf aus der Drehung zum vermeintlichen 1:0. Nach minutenlanger Überprüfung zählte das Tor allerdings wegen Abseits nicht. Auch nach der Halbzeit gelang Taremi eine gute Chance, die nur dank einer starken Parade von Thibaut Courtois abgewehrt wurde (53.).
Rote Karte leitet wilde Schlussphase ein
Belgien fand auch im weiteren Spielverlauf kaum ein Mittel gegen die iranische Defensive. Eine der besten Chancen des Spiels stand sinnbildlich dafür. Nach einer perfekten Annahme spielte Kevin De Bruyne in die Mitte, ein Abpraller landete bei Maxim De Cuyper, der frei vor dem Tor stand. Doch Torhüter Beiranvand war auf dem Boden liegend mit einer Glanzparade zur Stelle (59.).
In der 66. Minute erhielt Nathan Ngoy dann die Rote Karte nach einer Notbremse gegen Taremi. Diese änderte das Momentum entscheidend, die Iraner kamen vermehrt in Ballbesitz und zu guten Chancen. Es entwickelte sich eine wilde Schlussphase mit mehreren Torschüssen auf beiden Seiten. Der Siegtreffer blieb aber aus.
Offene Fragen
- Wie wird sich das Ergebnis auf die weiteren Spiele auswirken?
- Kann Belgien seine Chancenverwertung verbessern?

