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Bill Gates von Jeffrey Epstein erpresst
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Bill Gates von Jeffrey Epstein erpresst

Auf einen Blick

  • Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat ausgesagt, vom verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wegen außerehelicher Affären erpresst worden zu sein.
  • Epstein soll versucht haben, Informationen über Gates' Untreue zu nutzen, um ihn zur Zusammenarbeit zu zwingen.
  • Gates traf Epstein nach dessen erster Haftstrafe wiederholt, habe aber nie kriminelles Verhalten beobachtet.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bill Gates hat vor einem Ausschuss des US-Kongresses ausgesagt, dass er von Jeffrey Epstein erpresst wurde. Epstein versuchte angeblich, Informationen über Gates' außereheliche Affären zu nutzen, um ihn zur Zusammenarbeit zu zwingen. Die Aussage erfolgte im Rahmen einer Untersuchung des Umgangs des US-Justizministeriums mit den Ermittlungen gegen Epstein.

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Der Microsoft-Mitgründer Bill Gates wurde nach eigenen Angaben von dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erpresst.

Gates sagte am Mittwoch vor einem Ausschuss des US-Kongresses, dabei sei es um außereheliche Affären gegangen: »Epstein versuchte, Informationen über meine Untreue – zusätzlich zu vielen Lügen, die er darüber legte – zu nutzen, um mich unter Druck zu setzen, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.«

Aus jüngst veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass sich Gates und Epstein nach seiner ersten Haftstrafe im Jahr 2008 wiederholt trafen. Gates sagte am Mittwoch, er habe damals das Ausmaß von Epsteins Verbrechen nicht vollständig begriffen. Er habe aber nie kriminelles Verhalten bei Epstein beobachtet.

Gates äußerte sich vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses zu seinen Epstein-Verbindungen. Das Gremium untersucht den Umgang des US-Justizministeriums mit den Ermittlungen gegen Epstein und dessen Komplizin Ghislaine Maxwell.

Keine Vorwürfe gegen Gates

Der republikanische Ausschusschef James Comer hatte Gates geladen. Die Kongressmitglieder wollen etwas über dessen Beziehung zu Epstein und dessen Gehilfin Maxwell erfahren: »Was hat er gesehen? Wusste er, was vor sich ging? War er in irgendetwas davon verwickelt?«, sagte Comer und betonte, dass es keine Vorwürfe zu Fehlverhalten gegen Gates gebe.

Epstein hatte sich 2008 in Florida wegen schwerer Vergehen im Zusammenhang mit Prostitution schuldig bekannt und saß 13 Monate im Gefängnis. 2019 wurde er auf Bundesebene wegen des Sexhandels mit Minderjährigen angeklagt. Er starb im selben Jahr in Untersuchungshaft. Nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

Vom Justizministerium nach langem Zögern freigegebene interne Dokumente offenbarten Epsteins Verbindungen zu zahlreichen Prominenten, darunter auch US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte sich gegen die Veröffentlichung der Akten gewehrt, bis der Kongress diese per Gesetz erzwang. Im April entließ Trump Justizministerin Pam Bondi, der Kritiker vorwarfen, den Präsidenten in der Affäre schützen zu wollen. In den Akten waren auch Bilder von Gates enthalten, auf denen er mit Frauen posiert, deren Gesichter unkenntlich gemacht wurden. Gates hatte zuvor erklärt, die Beziehung zu Epstein habe sich auf Gespräche über philanthropische Themen beschränkt.

Offene Fragen

  • In welchem genauen Ausmaß versuchte Epstein, Gates zu erpressen?
  • Welche spezifischen Informationen über Gates' Untreue besaß Epstein?
  • Wie reagierte Bill Gates auf die Erpressungsversuche?
  • Welche Rolle spielte Ghislaine Maxwell in den Interaktionen zwischen Gates und Epstein?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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