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Christian Würtz neuer Bischof von Eichstätt
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Christian Würtz neuer Bischof von Eichstätt

Auf einen Blick

  • Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Christian Würtz zum neuen Bischof von Eichstätt ernannt.
  • Der 55-Jährige, der Doktortitel in Jura und Theologie besitzt, tritt die Nachfolge von Gregor Maria Hanke an, der sein Amt vor 13 Monaten abgab.

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Warum es wichtig ist

Das Bistum Eichstätt hat einen neuen Bischof aus Baden: Der Freiburger Weihbischof Christian Würtz wurde von Papst Leo XIV. ernannt. Er tritt die Nachfolge von Gregor Maria Hanke an, der sein Amt vor 13 Monaten abgab.

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Das Bistum Eichstätt in Bayern hat einen neuen Bischof aus Baden: Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Christian Würtz zum neuen Oberhirten ernannt.

Am Mittag wurde die Personalentscheidung im Eichstätter Dom und zeitgleich im Vatikan verkündet.

Mit Applaus wurde Würtz im Dom begrüßt. «Es braucht Mut, sich in eine völlig neue Situation hineinzubegeben», sagte der 55-Jährige. «Der Abschied aus Freiburg fällt mir nicht leicht.» Würtz stammt aus Karlsruhe und trägt zwei Doktortitel - in Jura und in Theologie.

Vorgänger gab Amt vor 13 Monaten ab

Im Juni 2025 hatte Eichstätts langjähriger Bischof Gregor Maria Hanke sein Amt abgegeben, nachdem der Papst sein Rücktrittsgesuch angenommen hatte. Hanke galt zusammen mit seinen Kollegen aus Passau, Regensburg und Köln als dezidierter Kritiker der Reformbestrebungen deutscher Katholikinnen und Katholiken und sah das Reformprojekt Synodaler Weg kritisch. Die Eichstätter Bischofsernennung ist die erste wichtige Personalentscheidung von Papst Leo für Bayern.

Eichstätt ist, gemessen an der Zahl der Katholikinnen und Katholiken, das kleinste bayerische Bistum mit 334.517 Mitgliedern (Stand: 2025). Die Diözese liegt zentral im Freistaat und erstreckt sich vom Süden Nürnbergs bis nach Ingolstadt.

In den vergangenen Jahren hatte das Bistum Eichstätt vor allem Schlagzeilen wegen eines Finanzskandals gemacht - Verantwortliche standen vor Gericht, weil das Bistum spekulative Immobilieninvestitionen in den USA in Höhe von rund 60 Millionen US-Dollar (aktuell etwa 52,6 Millionen Euro) gemacht hatte, die nicht wie geplant zurückflossen.

Offene Fragen

  • Wie wird Würtz die Herausforderungen im Bistum angehen?
  • Welche Rolle spielt der Finanzskandal für die neue Amtszeit?

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This article was originally published by Die Zeit.

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