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Deutschland bewirbt sich um UN-Sicherheitsratssitz, Anthropic plant Börsengang
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Die Zeit3.6.2026Welt1 Min. LesezeitGermany

Deutschland bewirbt sich um UN-Sicherheitsratssitz, Anthropic plant Börsengang

Auf einen Blick

  • Deutschland kandidiert erneut für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
  • Das KI-Unternehmen Anthropic hat unterdessen Schritte für einen Börsengang eingeleitet und wurde zuletzt mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet.

KI-generierte Zusammenfassung

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Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. An diesem Mittwoch stimmen die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gilt als das mächtigste Gremium der Welt, seine fünf ständigen Mitglieder sind die Atommächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich. Nur diese haben ein Vetorecht, daneben sitzen aber noch nichtständige Mitglieder im Sicherheitsrat. Deutschland hatte bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Der Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig blockiert.

Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.

Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?

Moderation und Produktion: Rita Lauter

Redaktion: Elise Landschek

Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

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This article was originally published by Die Zeit.

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