Eilmeldung
RUСилы ПВО отразили атаку трех БПЛА, летевших на МосквуCN南庄部落遭颱風斷路,族人射箭「搭線」運物資KRSouth Korea's KOSPI Activates Sell-Side Sidecar Amid Sharp DeclineKR제주교육청, 고교생 27명으로 '청소년기후행동위원회' 출범DEZweiter Ebola-Patient aus dem Kongo zur Behandlung in DeutschlandKRMG신용정보, 신용정보업계 첫 자회사 'MG ASSET' 설립…LH 매입약정 사업 추진CN矢板明夫:台灣歷史教育應正視過去,認識更多影響台灣發展的人物RUВо Франции остановлены три атомных реактора из-за аномальной жарыTRTartıştığı Annesinin Evini Ateşe VerdiKR국민의힘, 검찰 보완수사권 폐지 반대 "절대 불가"RUСилы ПВО отразили атаку трех БПЛА, летевших на МосквуCN南庄部落遭颱風斷路,族人射箭「搭線」運物資KRSouth Korea's KOSPI Activates Sell-Side Sidecar Amid Sharp DeclineKR제주교육청, 고교생 27명으로 '청소년기후행동위원회' 출범DEZweiter Ebola-Patient aus dem Kongo zur Behandlung in DeutschlandKRMG신용정보, 신용정보업계 첫 자회사 'MG ASSET' 설립…LH 매입약정 사업 추진CN矢板明夫:台灣歷史教育應正視過去,認識更多影響台灣發展的人物RUВо Франции остановлены три атомных реактора из-за аномальной жарыTRTartıştığı Annesinin Evini Ateşe VerdiKR국민의힘, 검찰 보완수사권 폐지 반대 "절대 불가"
Newsgather
BackDeutschland lockert Heizungsregeln: Gas- und Ölheizungen weiter erlaubt
Deutschland lockert Heizungsregeln: Gas- und Ölheizungen weiter erlaubt
In Entwicklung
Tagesschau Inland2 g öncePolitik2 dk okumaGermany

Deutschland lockert Heizungsregeln: Gas- und Ölheizungen weiter erlaubt

Auf einen Blick

  • Bundestag und Bundesrat haben die Rücknahme strenger Heizungsregeln beschlossen.
  • Gas- und Ölheizungen bleiben erlaubt, müssen aber ab 2045 komplett mit klimaneutralen Brennstoffen betrieben werden.
  • Vermieter müssen sich an Kosten beteiligen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Bundestag und Bundesrat haben die Rücknahme der strengen Heizungsregeln der Vorgängerregierung beschlossen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz erlaubt weiter den Weiterbetrieb und Neueinbau von Gas- und Öl-Heizungen, fordert aber einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe.

Schriftgröße

Bundestag und Bundesrat haben die Rücknahme der strengen Heizungsregeln der Vorgängerregierung beschlossen. Beide Kammern verabschiedeten das sogenannte Gebäudemodernisierungsgesetz, mit dem der Weiterbetrieb und Neueinbau von Gas- und Öl-Heizungen weiter erlaubt wird.

Eine Einschränkung bleibt: Heizungen müssen zu einem steigenden Anteil und ab 2045 komplett mit klimaneutralen Brennstoffen betrieben werden. Dann will Deutschland ab 2045 insgesamt klimaneutral sein.

Vermieter müssen sich an Kosten beteiligen

Das vorherige Gesetz der Ampel-Regierung sah vor, dass neue Heizungen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Das schloss den Neueinbau von Gas- und Ölheizungen quasi aus. Die neue Regierung geht davon aus, dass die Klimaziele auch erreicht werden, wenn herkömmliche Heizungen mit Biomethan oder -Gas, Bio-Öl oder Wasserstoff betrieben werden.

Wegen der erwarteten Zusatzkosten müssen sich Vermieter, die weiter auf Gas- oder Öl-Heizungen setzen, künftig an den laufenden Heizkosten beteiligen. Viele Verbände warnen dennoch vor langfristig höheren Kosten durch steigende CO2-Preise und Gasnetzentgelte.

Gesetz stößt auf scharfe Kritik

Unions-Fraktionsvize Sepp Müller begrüßte das neue Gesetz und sagte, Menschen hätten wieder Freiheit im Heizungskeller: "Wir ersetzen Bevormundung durch Wahlfreiheit."

Scharfe Kritik kam hingegen aus der Opposition. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sagte: "Diese Reform ist ein Brandbeschleuniger für die Klimakrise. Es ist völlig zukunftsvergessen, dass CDU und SPD wieder auf klimaschädliche Öl- und Gasheizungen setzen."

Deutsche Umwelthilfe kündigt Verfassungsbeschwerde an

Auch Umweltverbände warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz und einer Kostenfalle für Mieterinnen und Mieter, wenn Vermieter neue Gasheizungen einbauen. Die Deutsche Umwelthilfe sieht im Gebäudemodernisierungsgesetz einen Widerspruch zu den gesetzlichen Klimazielen und kündigte eine Verfassungsbeschwerde an.

BUND-Klimaexpertin Tina Löffelsend sagte, die Hitzewellen dieses Sommers seien "ein weiterer Weckruf für mehr Klimaschutz." Doch die Bundesregierung heize mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz die Klimakrise weiter kräftig an. Konkret in der Kritik steht etwa, dass die "Bio-Treppe" bisher bis 2040 nur einen Anteil von 60 Prozent Erneuerbaren in neu installierten Heizungen vorsieht. Auch die "Grüngasquote" wird bemängelt: Weder Kosten und Verfügbarkeiten "grüner" Gase seien bekannt.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Deutsche Umwelthilfe reicht Verfassungsbeschwerde ein.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie werden die Kosten für Mieter genau aufgeteilt?
  • Sind die Klimaziele mit den neuen Regeln erreichbar?
  • Wie schnell werden 'grüne' Gase verfügbar und bezahlbar sein?

Verwandte Themen

This article was originally published by Tagesschau Inland.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem ThemaHeizungsregeln