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ZurückFrüherer Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye gestorben
Früherer Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye gestorben
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Die Zeitvor 1 StundePolitik1 Min. LesezeitGermany

Früherer Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye gestorben

Auf einen Blick

  • Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist im Alter von 85 Jahren verstorben.
  • Er leitete das Presse- und Informationsamt unter Kanzler Schröder und war Mitbegründer des Vereins „Gesicht zeigen!“, der sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus einsetzt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Uwe-Karsten Heye, ehemaliger Regierungssprecher unter Gerhard Schröder, ist verstorben und wird für sein Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus durch den von ihm mitgegründeten Verein „Gesicht zeigen!“ gewürdigt.

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Der frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye ist gestorben. Der Journalist, Autor und Mitbegründer des Vereins »Gesicht zeigen!« starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 85 Jahren, wie die Geschäftsführerin des Vereins, Sophia Oppermann, unter Berufung auf die Familie sagte. Heye hatte unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) von 1998 bis 2002 das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung geleitet.

Im Jahr 2000 gründete Heye gemeinsam mit Paul Spiegel und Michel Friedman den Verein »Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland«, der sich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus einsetzt. »Seine klare politische Stimme wird uns und der Öffentlichkeit fehlen«, teilte der Verein mit. »Wir werden den Kampf gegen Rechtsextremisten in seinem Sinne fortführen.«

»Hat unserer Gesellschaft einen Spiegel vorgehalten«

»Uwe-Karsten Heye hat Wahrheiten ausgesprochen und unserer Gesellschaft einen Spiegel vorgehalten«, teilte der Verein weiter mit. »Er wollte nie recht haben, sondern immer aufklären, informieren und mit dazu beitragen, dass sich Geschichte in Deutschland nicht wiederholt.«

Heye wurde am 31. Oktober 1940 in Reichenberg im heutigen Tschechien geboren. Nach seiner Ausbildung war er als Journalist tätig bevor er Pressereferent des damaligen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt wurde. Ab 1990 arbeitete er als Staatssekretär und Regierungssprecher für den niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder. Ihm folgte Heye dann nach Berlin. Für öffentliche Diskussion sorgte Heye im Jahr 2006, als er kurz vor der Fußball-WM Ausländern riet, bestimmten Gegenden in Deutschland wegen rechter Gewalt fernzubleiben.

Heye lebte zuletzt in Potsdam. Er war in dritter Ehe mit der Kulturberaterin Sabine Haack verheiratet und Vater von drei Kindern.

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This article was originally published by Die Zeit.

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