Gabriel Felbermayr in Sachverständigenrat berufen
Auf einen Blick
- Gabriel Felbermayr, Leiter des WIFO und Befürworter des Freihandels, wurde von Bundespräsident Steinmeier in den Sachverständigenrat berufen.
- Er folgt auf Ulrike Malmendier und vertritt eine eigenständige europäische Freihandels-Agenda.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Gabriel Felbermayr wurde am 27. März 2026 in den Sachverständigenrat berufen. Er ist Leiter des WIFO und Verfechter des Freihandels.
Am 27. März 2026 hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) den Freihandelsbefürworter und Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), Gabriel Felbermayr, in den Sachverständigenrat zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen – auf Vorschlag von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).
Felbermayr ist damit einer der fünf „Wirtschaftsweisen“ und folgt auf die Finanzmarktökonomin Ulrike Malmendier.
In seinem Buch „Der Freihandel hat fertig – wie die neue Welt(un)ordnung unseren Wohlstand gefährdet“ hat Felbermayr gemeinsam mit Martin Braml ausgearbeitet, wofür er steht: nicht für Vergeltungszölle, sondern für eine eigenständige europäische Freihandels-Agenda.
Und genau dafür stehen die Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten, Indien und Indonesien. Diese bereits abgeschlossenen oder vorbereiteten Abkommen sollen Schranken öffnen, statt politische Gegen-Zölle zu verhängen. Diese Position vertrat Felbermayr auch schon im Expertengespräch mit Daniel Stelter in Episode #289 vom März 2025. Zeit für ein bto REFRESH!
Offene Fragen
- Wie wird Felbermayrs Einfluss die deutsche Wirtschaftspolitik prägen?
- Welche konkreten Auswirkungen haben die EU-Freihandelsabkommen?


