Germany Plans Reforms to Stabilize Long-Term Care Insurance
Auf einen Blick
- Germany's Health Minister Nina Warken (CDU) plans to stabilize long-term care insurance with spending brakes and new revenue streams.
- Measures include delayed relief increases for nursing home residents, a higher contribution for childless individuals, and income-related adjustments.
- An inflation-linked mechanism for regular benefits and enhanced prevention measures are also proposed.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Germany's long-term care insurance is facing chronic financial difficulties, with a projected deficit of 7.6 billion euros for the upcoming year. Rising out-of-pocket expenses for nursing home residents are a significant concern, as the insurance only covers a portion of costs, unlike statutory health insurance.
Zur finanziellen Stabilisierung der Pflegeversicherung soll nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Paket mit Ausgabenbremsen und zusätzlichen Einnahmen kommen. So sind Änderungen bei den Zuschlägen für Heimbewohner zur Entlastung von Eigenanteilen vorgesehen, wie zuerst das Portal „Politico“ auf Basis des Referentenentwurfs des Ressorts berichtete. Bei den mit der Aufenthaltsdauer steigenden Zuschlägen sollen die höheren Entlastungsstufen demnach jeweils sechs Monate später einsetzen. Dies soll die Pflegekassen 2027 um 2,6 Milliarden Euro entlasten.
Vorgesehen ist demnach außerdem, den Versicherungsbeitrag für Menschen ohne Kinder Anfang 2027 von 4,2 Prozent auf 4,3 Prozent anzuheben. Bei der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern sollen Einschränkungen ähnlich wie bei der Krankenversicherung kommen. Die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge fällig werden, soll angehoben werden, was Gutverdiener betrifft.
Bei den regulären Leistungen der Pflegekassen soll erstmals ein Mechanismus eingeführt werden, der jährliche Erhöhungen gemäß der Inflationsentwicklung vorsieht. Dies soll dazu beitragen, den Anstieg der Eigenanteile abzufedern.
Im Blick steht auch eine stärkere Vorbeugung von Pflegebedürftigkeit, wie aus dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf hervorgeht. So soll für die Pflege daheim ein Anspruch auf „Pflegebegleitung“ eingeführt werden, um auch Gesundheitsverschlechterungen früher zu erkennen. Beim leichtesten Pflegegrad 1 soll dafür der bisherige pauschale Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro pro Monat entfallen.
Finanznöte in der Pflege sind inzwischen chronisch geworden, auch nach der jüngsten Beitragsanhebung um 0,2 Punkte Anfang 2025. Für kommendes Jahr wird ein Defizit der Pflegeversicherung von 7,6 Milliarden Euro erwartet. Vielen Pflegebedürftigen machen außerdem immer weiter steigende Eigenanteile in Heimen zu schaffen. Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung, anders als die gesetzliche Krankenversicherung, nur einen Teil der Leistungen trägt.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
The proposed reforms will be debated and potentially amended in the Bundestag.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Further adjustments to long-term care insurance contributions or benefits may be necessary in the future if financial pressures persist.
Wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren
Offene Fragen
- What are the specific details of the income limit increase for high earners?
- How will the 'Pflegebegleitung' service be implemented and funded?
- What is the exact timeline for the introduction of the inflation adjustment mechanism?
- What are the potential impacts of these changes on the private long-term care insurance market?




