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IHK-Präsident fordert Alternativen zur Abschaffung von Minijobs
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Die Zeit02.07.2026Politik2 dk okumaGermany

IHK-Präsident fordert Alternativen zur Abschaffung von Minijobs

Auf einen Blick

  • IHK-Präsident Jürgen Strupp fordert Alternativen zur Abschaffung von Minijobs, da Branchen wie Gastronomie und Handel darauf angewiesen sind.
  • Er kritisiert auch langsame Verwaltungsabläufe und fordert eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine Regierungskommission hat Vorschläge für eine Rentenreform vorgelegt, die unter anderem die Abschaffung des Sonderstatus von Minijobs vorsieht. IHK-Präsident Strupp äußert sich dazu vor dem IHK-Jahresempfang.

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Für den Fall, dass Minijobs in ihrer bisherigen Form wegfallen, hat der Präsident der IHK zu Rostock, Jürgen Strupp, Alternativen gefordert. Die von einer Kommission vorgeschlagene Abschaffung sei nur sinnvoll, wenn es andere Möglichkeiten für flexible Beschäftigung gebe, sagte Strupp vor dem heutigen IHK-Jahresempfang in Stralsund. Gerade die Gastronomie und der Handel seien darauf angewiesen. Sollte künftig eine vollständige Sozialversicherungspflicht gelten, wäre dies eine zusätzliche Belastung dieser Branchen.

Eine Abschaffung von Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition, die eine Regierungskommission vorgelegt hatte. Die Kommission empfiehlt, Minijobs in die Rentenversicherung einzubeziehen und ihren steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus abzuschaffen. Ausnahmen sollten demnach nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein.

Strupp fordert Tempo von Verwaltung

Strupp forderte zudem mehr Tempo in der Verwaltung. Planungs- und Genehmigungsverfahren dauerten weiterhin zu lange. Außerdem müsse die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in MV gestärkt und Bedingungen für Gründungen und Unternehmensnachfolgen verbessert werden.

Zu dem Empfang am Nachmittag auf dem Volkswerftgelände in Stralsund werden unter anderem auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erwartet. Mehr als 500 Gäste aus Unternehmen haben sich laut IHK angemeldet. Unter anderem soll es auch um künstliche Intelligenz und die anstehenden Landtagswahlen gehen.

Offene Fragen

  • Welche Alternativen werden konkret vorgeschlagen?
  • Wie wird die Politik auf die Forderungen reagieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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