KI-Nutzung in Ministerium: Reden und Gastbeiträge von KI verfasst?
Auf einen Blick
- Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere Reden und Gastbeiträge des deutschen Digitalministers Karsten Wildberger (CDU) zu großen Teilen von KI-Modellen wie ChatGPT verfasst wurden.
- Wildberger selbst verbringt laut eigenen Angaben oft ein bis zwei Stunden täglich mit KI-Chatbots.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Karsten Wildberger, ist ein bekannter Nutzer von KI-basierten Chatbots. Die intensive Auseinandersetzung mit neuen Technologien gehört zu seinem Amt.
Karsten Wildberger ist ein begeisterter Nutzer von KI-basierten Chatbots. Er verbringe damit »oftmals ein, zwei Stunden am Tag«, sagte der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung vergangenen Dezember im Gespräch mit der ZEIT.
Die intensive Auseinandersetzung mit neuen Technologien gehört zur Jobbeschreibung eines Digitalministers. Einige von Wildbergers Mitarbeitern könnten es mit der KI-Nutzung aber übertrieben haben, zum Beispiel die Redenschreiber. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere von Wildberger gehaltene Reden zu großen Teilen von einer KI verfasst wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT oder ein ähnliches KI-Modell.
Offene Fragen
- Wurden weitere Texte von KI verfasst?
- Wie geht das Ministerium damit um?





