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BackMercedes-Benz will "Gewinnermentalität" bei Mitarbeitern stärken
Mercedes-Benz will "Gewinnermentalität" bei Mitarbeitern stärken
In Entwicklung
Die Zeit19.06.2026Business3 dk okumaGermany

Mercedes-Benz will "Gewinnermentalität" bei Mitarbeitern stärken

Auf einen Blick

  • Mercedes-Benz will die "Gewinnermentalität" seiner Mitarbeiter stärken, um schneller und wettbewerbsfähiger zu werden.
  • Personalvorständin Britta Seeger sieht Handlungsbedarf bei Entscheidungsprozessen und Produktbezug.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Nach starken Geschäftsjahren kämpft Mercedes-Benz mit Rückschlägen, darunter sinkende Konzernergebnisse und Absatz. Zölle, Wechselkurseffekte und China-Wettbewerb belasten.

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Der Autobauer Mercedes-Benz will mehr aus seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herausholen und deren «Gewinnermentalität» stärken.

«Im Kern geht es um die Frage, was wir tun können, um noch mehr aus uns rauszuholen», sagte die Personal- und IT-Vorständin Britta Seeger der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Jeder in seiner Rolle müsse immer wieder gucken, was er optimieren kann.

Die Intensität des Wettbewerbs habe zugenommen und die Geschwindigkeit der Veränderung erfordere, dass man bei Mercedes anders arbeite als man vielleicht vor fünf Jahren gearbeitet habe. «Wenn ich in diesem Wettbewerbsumfeld bin, dann möchte ich mich gerne angucken und sagen, dass ich wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe. Und da kommen wir zu dem Schluss, in der Situation sind wir nicht», sagte Seeger.

Vorständin: «Gewinnermentalität ist in der DNA von Mercedes»

Mercedes sei eine sehr kompetitive Marke, sagte Seeger und verwies exemplarisch auf das Formel-1-Engagement des Unternehmens. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien sehr leistungsfähig. Und: «Die Gewinnermentalität ist in der DNA von Mercedes.» Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber etwas daran hindere, ihre Leistung zu entfalten, dann müsse man gemeinsam nach vorn gerichtet definieren, wie man die Hindernisse aus dem Weg räumen könne, um noch besser zu werden.

Ein Beispiel: «Wir sind zu langsam, Entscheidungen zu treffen. Also müssen wir uns damit auseinandersetzen, was wir anders machen können», sagte die Managerin. Regeln müssten vielleicht überdacht werden, um schneller zu werden. So müsse man etwa «über die Entbürokratisierung von Mercedes-Benz diskutieren».

Ein anderes Beispiel: Die Mitarbeiter wünschten sich mehr Produktbezug. «Wir arbeiten bei Mercedes, weil wir Mercedes und unsere Produkte lieben. Aber eigentlich sind wir viel zu wenig am Auto», sagte Seeger. Insofern müsse man sich fragen, wie man es den Mitarbeitern möglich mache, neue Fahrzeuge zu erleben.

Mit Blick auf die aktuelle Situation des Unternehmens sagte Seeger: «Gerade jetzt ist es notwendig, an uns zu arbeiten, Zuversicht zu geben und einen Beteiligungsprozess zu machen.» Es gehe darum zu sagen: «Wir sind verantwortlich, wir haben die Zukunft dieses Unternehmens zu verantworten und es liegt an uns, dieses zu verändern.»

Rückschläge nach sehr starken Geschäftsjahren

Nach extrem erfolgreichen Jahren im Anschluss an den Corona-Schock hat Mercedes seit längerem mit Rückschlägen zu kämpfen. Im ersten Quartal dieses Jahres sank das Konzernergebnis um 17,2 Prozent. 2025 war der Gewinn um knapp die Hälfte von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro eingebrochen, nachdem es schon 2024 schlechter lief. Zölle, negative Wechselkurseffekte und der intensive Wettbewerb in China hätten die Ergebnisse belastet, hieß es. Rückläufig waren auch Absatz und Umsatz.

Die Schwaben hatten darauf reagiert und ein Sparprogramm aufgelegt, wobei Mercedes von einem Programm zur Leistungssteigerung («Next Level Performance») sprach. In dem Zusammenhang habe man die «Gewinnermentalität» von Anfang an als integralen Bestandteil gesehen, sagte Seeger.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Diskussion über Entbürokratisierung von Mercedes-Benz zur Beschleunigung von Entscheidungen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

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  • Wie wird die Produktnähe der Mitarbeiter erhöht?

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This article was originally published by Die Zeit.

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