Newsgather
ZurückMicrosoft: Keine Diensteinstellung für Internationalen Strafgerichtshof
Microsoft: Keine Diensteinstellung für Internationalen Strafgerichtshof
Technik
Heise Online4.5.2026Technik1 Min. LesezeitGermany

Microsoft: Keine Diensteinstellung für Internationalen Strafgerichtshof

Public-Sector-Lead Alexander Britz verteidigt Zusammenarbeit mit IStGH nach Sperrung von Chefankläger-Konto

Auf einen Blick

  • Microsoft weist Vorwürfe zurück, wegen US-Panktionen amerikanischen Tech-Konzernen nicht vertrauen zu können.
  • Public-Sector-Lead Alexander Britz betont im Interview mit c’t, dass man die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof zu keinem Zeitpunkt eingestellt habe.
  • Der Fall war durch US-Sanktionen gegen Chefankläger Karim Khan ausgelöst worden, der den Zugriff auf sein dienstliches Microsoft-Konto verlor.

KI-generierte Zusammenfassung

Schriftgröße

Das Thema „digitale Souveränität“ bewegt viele IT-Entscheider in Behörden und Ministerien, insbesondere seit den Vorgängen am Internationalen Strafgerichtshof: Chefankläger Karim Khan verlor infolge von US-Sanktionen den Zugriff auf sein dienstliches Microsoft-Konto. Im Interview mit c’t erklärt Microsofts „Public Sector Lead“ Alexander Britz, wie er seine Kunden aus dem öffentlichen Sektor überzeugen will, bei Microsoft zu bleiben.

Mehr zu digitaler Souveränität c’t: Herr Britz, aus Sicht von Microsoft-Konkurrenten ist das Beispiel des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) der Beleg dafür, dass man sich aufgrund der US-Politik nicht auf amerikanische Tech-Konzerne verlassen kann. Klären Sie uns bitte auf: Wie genau kam es zu der Sperrung des Kontos des Chefanklägers?

Alexander Britz: Wir gewährleisten die Vertraulichkeit unserer Gespräche mit Kunden. Daher können wir nur sagen, dass wir während des gesamten Prozesses, der immer wieder gerne kolportiert wird, sehr eng mit dem Internationalen Strafgerichtshof in Kontakt gestanden haben. Wir haben zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Dienste für den Internationalen Strafgerichtshof eingestellt oder auch nur ausgesetzt. Wir arbeiten weiterhin mit dem Internationalen Strafgerichtshof zusammen, um dessen Anforderungen in technologischer Hinsicht zu erfüllen.

Verwandte Themen

This article was originally published by Heise Online.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem Themadigitale Souveränität