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Netanyahu besucht Truppen im Südlibanon vor Verhandlungen
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Spiegel Ausland13.04.2026Politik2 dk okumaGermany

Netanyahu besucht Truppen im Südlibanon vor Verhandlungen

Israels Premierminister kündigt Fortsetzung der Kämpfe mit Hisbollah an, während die libanesische Regierung auf Verhandlungen drängt.

Auf einen Blick

  • Wenige Tage vor geplanten Gesprächen zu einem Ende des Krieges besuchte Israels Premierminister Benjamin Netanyahu Truppen im Südlibanon und kündigte eine Fortsetzung der Kämpfe mit der Hisbollah an.
  • Die libanesische Regierung bemüht sich um Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Iran-Krieg begann Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran. Die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz begann Anfang März mit Beschuss Israels, woraufhin Israel massive Angriffe auf den Libanon startete und Bodentruppen entsandte. Die Kämpfe dauern an.

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Wenige Tage vor geplanten Gesprächen zu einem Ende des Krieges zeigt sich Benjamin Netanyahu beim Truppenbesuch im Südlibanon. Der israelische Premierminister hat am Sonntagabend ein Video veröffentlicht, das ihn im Nachbarland zeigt. Er sei gemeinsam mit Verteidigungsminister Israel Katz und Generalstabschef Eyal Zamir im südlichen Abschnitt des Landes gewesen, hieß es aus seinem Büro. Der genaue Ort wurde dabei nicht angegeben.

Netanyahu kündigte dabei eine Fortsetzung der Kämpfe mit der libanesischen Hisbollah-Miliz an.

»Der Krieg dauert an, auch innerhalb der Sicherheitszone im Libanon«, sagte er nach Angaben seines Büros. Die Bodenoffensive im Südlibanon habe dazu beigetragen, die Gefahr von Raketenbeschuss durch die Hisbollah auf israelische Ortschaften einzudämmen, sagte er. »Es gibt noch viel zu tun, und wir tun es.« Netanyahu trägt in dem Video eine kugelsichere Weste und ist von Soldaten umgeben, von denen einige maskiert sind.

Der Irankrieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März nahm die mit Teheran verbündete libanesische Hisbollah-Miliz Israel unter Beschuss. Daraufhin flog Israel massive Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Die gegenseitigen Angriffe halten weiterhin unvermindert an. Am Dienstag wollen Vertreter Israels, des Libanons und der USA in Washington über ein Ende der Kampfhandlungen verhandeln.

Die Hisbollah lehnt die Gespräche allerdings ab. Die libanesische Regierung bemüht sich hingegen um ein Ende des Kriegs durch Verhandlungen. Der Libanon strebt nach den Worten von Regierungschef Nawaf Salam die Beendigung des Kriegs zwischen Israel und der Hisbollah sowie einen Abzug der israelischen Truppen an.

»Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, diesen Krieg zu beenden, den Abzug Israels aus all unseren Gebieten sicherzustellen, die Rückkehr aller Gefangenen zu erreichen, unsere zerstörten Dörfer und Städte wieder aufzubauen und die sichere Rückkehr der Vertriebenen zu gewährleisten«, sagte Salam in einer Fernsehansprache am Sonntag.

Der Libanon bemühe sich weiterhin, »Verhandlungen zu führen, um den Krieg zu beenden«, sagte er. Salam äußerte sich vor für Dienstag geplanten direkten Gesprächen Israels und des Libanons im US-Außenministerium in Washington. Die israelische Präsidentschaft teilte am Freitag mit, dabei würde über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel verhandelt werden. Die israelische Regierung strebt nach eigenen Angaben Gespräche über eine Entwaffnung der von Iran finanzierten Hisbollah-Miliz und über friedliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern an.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Die Verhandlungen in Washington werden voraussichtlich keine sofortige Waffenruhe erzielen, da die Hisbollah nicht teilnimmt und die Positionen Israels und des Libanons in Bezug auf die Entwaffnung der Hisbollah weit auseinanderliegen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah werden trotz der Verhandlungen fortgesetzt, möglicherweise mit gezielten Aktionen zur Stärkung der Verhandlungsposition beider Seiten.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Die USA werden weiterhin versuchen, eine diplomatische Lösung zu vermitteln und die Eskalation zu verhindern, indem sie Druck auf alle beteiligten Parteien ausüben.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Was ist der genaue Ort von Netanyahus Truppenbesuch im Südlibanon?
  • Welche spezifischen Ziele verfolgt Israel bei den Verhandlungen in Washington?
  • Welche konkreten Vorschläge hat die libanesische Regierung für eine Waffenruhe und einen Abzug der israelischen Truppen?
  • Wie wird die Hisbollah auf die Verhandlungen reagieren, wenn sie diese ablehnt?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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