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Niedrigwasser in Deutschland: Gefahr für Wirtschaft und Lieferketten
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Süddeutsche ZeitunggesternEnvironment1 Min. LesezeitGermany

Niedrigwasser in Deutschland: Gefahr für Wirtschaft und Lieferketten

Warum niedrige Pegelstände von Flüssen wie dem Rhein zum Problem für die deutsche Wirtschaft werden und wie der Klimawandel das Grundproblem darstellt.

Auf einen Blick

  • Niedrige Pegelstände an deutschen Flüssen wie dem Rhein belasten zunehmend die deutsche Wirtschaft und gefährden Lieferketten.
  • Bundesverkehrsminister Steffen Bilger beriet in einer Krisensitzung über Wasserstraßen, während Experten den Klimawandel als Ursache benennen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Anhaltende Trockenheit und Hitze führen zu niedrigen Pegelständen in deutschen Gewässern, insbesondere auf dem Rhein.

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Den Flüssen, Seen und Kanälen fehlt Wasser. Das zeigt sich gerade sehr deutlich an den niedrigen Pegelständen in Deutschland, die nicht nur ein Zeichen von Trockenheit und Hitze sind. Sondern inzwischen auch ein großes Problem für die deutsche Wirtschaft.

Vier von fünf Schiffen in Deutschland fahren über den Rhein. Und bei Niedrigwasser können genau diese Schiffe nur mit sehr wenig Ladung oder gar nicht fahren. Ökonomen haben deshalb angesichts der Probleme auf dem Rhein schon ein geringeres Wirtschaftswachstum für Deutschland vorhergesagt. Und es wird auch befürchtet, dass das Niedrigwasser die Inflation hochtreibt, weil deswegen weniger Produkte im Supermarkt ankommen könnten.

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat am Donnerstag bei seiner Krisensitzung mit Wirtschaftsvertretern dazu beraten, wie Deutschlands Wasserstraßen resilienter werden können. Doch alle auf der Konferenz besprochenen Maßnahmen gehen nicht das eigentliche Problem an: den Klimawandel.

Darüber spricht in dieser Podcastfolge der Meteorologe und ARD-Wettermann Sven Plöger. Er gibt regelmäßig Vorträge zum Klimawandel und hat auch eine eigene Dokumentationsreihe in der ARD: „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“. Den neuesten Film der Reihe, „Klima-Hotspot Mittelmeer“, zeigt die ARD am 14. September um 20:15 Uhr.

Offene Fragen

  • Welche konkreten kurzfristigen Entlastungen kann das Verkehrsministerium umsetzen?
  • Wie stark bricht das Wirtschaftswachstum durch die Frachtausfälle ein?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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