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Russland begründet Krieg mit Drohnenangriff auf St. Petersburg
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Die Welt3.6.2026Welt2 Min. LesezeitGermany

Russland begründet Krieg mit Drohnenangriff auf St. Petersburg

Auf einen Blick

  • Russland nutzt ukrainische Drohnenangriffe auf St.
  • Petersburg zur Rechtfertigung des Krieges.
  • Kremlsprecher Peskow sagte, die "militärische Spezialoperation" werde fortgesetzt, um solche Angriffe zu verhindern.

KI-generierte Zusammenfassung

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Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Ostseemetropole zur Begründung für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine. „Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Der Kreml kündigte zudem„Reaktionen“ auf die Angriffe an.

Ein direkter Vergeltungsschlag läge aber im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, wich er dabei der Frage nach einer Reaktion auf die Angriffe aus.

Der Gouverneur Alexander Beglow teilte mit, dass „mehrere“ Infrastruktureinrichtungen beschädigt wurden. Es sei niemand getötet worden.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Krieg gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren befohlen. Das russische Militär greift seither systematisch Städte und Gemeinden in der Ukraine an und tötet dabei auch viele Zivilisten. Inzwischen ist auch die Ukraine zu massiven Drohnenangriffen auf Russlands Hinterland übergegangen. Ziel sind neben militärischen Anlagen vor allem Objekte der Ölindustrie.

In St. Petersburg, wo Putin gerade das internationale Wirtschaftsforum SPIEF startet, bei dem er auch westliche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter erwartet, haben Medienberichten zufolge ukrainische Drohnen Ölanlagen im Hafen und Militärobjekte in der Flottenbasis Kronstadt getroffen.

Kiew zufolge zielten die Angriffe darauf ab, die für Moskau bedeutsame mehrtägige Wirtschaftskonferenz zu stören, bei der auch Präsident Wladimir Putin erwartet wird.

Neben dem Ölterminal wurde auch ein rein militärisches Ziel im Stadtbezirk Kronstadt getroffen, wo die russische Kriegsflotte ihren Stützpunkt in der Ostsee hat. In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von einer schwarzen Rauchwolke. Der Flugverkehr am St. Petersburger Flughafen Pulkowo war vorübergehend eingeschränkt.

Vor Beginn hatten die Behörden Einwohner und Gäste vor Drohnenangriffen gewarnt. „Achtung! Es besteht Drohnengefahr auf dem Gebiet von St. Petersburg, möglich sind Störungen des mobilen Internets“, hieß es in der versandten SMS.

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This article was originally published by Die Welt.

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