Eilmeldung
CNEbola Outbreak in DR Congo is Fastest Growing Ever, African Health Authorities SayARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمRUВ ДТП с участием первого замгубернатора Курской области пострадали четыре человекаARوزير الخارجية الأمريكي يناقش مع الكاردينال بارولين الجهود المبذولة للتوصل إلى حل تفاوضي للحرب الروسية الأوكرانيةTRErdoğan, NATO Zirvesi Sonrası Değerlendirmelerde BulunduARالكرملين يؤكد أن تصعيد أوكرانيا الحرب سيطول أمد الصراعARالرابط الكلوي-القلبي: أهمية الفحص المبكر لأمراض الكلى لحماية القلبEUSyria Reinstated by Chemical Weapons Watchdog After Assad's FallITItalia favorevole alla proposta spagnola di debito comune UeRURussia Criticizes UN Secretariat for Double Standards on Ukraine ConflictCNEbola Outbreak in DR Congo is Fastest Growing Ever, African Health Authorities SayARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمRUВ ДТП с участием первого замгубернатора Курской области пострадали четыре человекаARوزير الخارجية الأمريكي يناقش مع الكاردينال بارولين الجهود المبذولة للتوصل إلى حل تفاوضي للحرب الروسية الأوكرانيةTRErdoğan, NATO Zirvesi Sonrası Değerlendirmelerde BulunduARالكرملين يؤكد أن تصعيد أوكرانيا الحرب سيطول أمد الصراعARالرابط الكلوي-القلبي: أهمية الفحص المبكر لأمراض الكلى لحماية القلبEUSyria Reinstated by Chemical Weapons Watchdog After Assad's FallITItalia favorevole alla proposta spagnola di debito comune UeRURussia Criticizes UN Secretariat for Double Standards on Ukraine Conflict
Newsgather
BackSachsen eröffnet erstes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber
Sachsen eröffnet erstes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber
In Entwicklung
Die Zeit1 g öncePolitik2 dk okumaGermany

Sachsen eröffnet erstes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber

Auf einen Blick

  • Sachsen hat ein neues Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber eröffnet, die in andere EU-Staaten ausreisen sollen.
  • Die Einrichtung in Dresden bietet bis zu 400 Plätze und soll die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (Geas) beschleunigen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Sachsen hat ein sogenanntes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber eröffnet, die in andere EU-Staaten ausreisen sollen, um das Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) umzusetzen.

Schriftgröße

Sachsen hat ein sogenanntes Sekundärmigrationszentrum für Asylbewerber eröffnet, die in andere EU-Staaten ausreisen sollen. Man wolle das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) schnellstmöglich umsetzen, sagte Innenminister Armin Schuster (CDU). «Und ein Schlüsselinstrument von Geas sind die Sekundärmigrationszentren.»

Die Einrichtung ist seit 1. Juli am Standort des bisherigen Landesausreisezentrums in Dresden in Betrieb, allerdings ist dort noch niemand nach den neuen Regelungen untergebracht. Bis zu 400 Plätze stehen für Menschen zur Verfügung, für deren Asylverfahren ein anderes EU-Mitglied zuständig ist oder die bereits als Schutzberechtigte in einem anderen Mitgliedstaat anerkannt wurden.

Dublin-Zentren in Hamburg und Brandenburg

Schuster sagte, dass Sachsen ein solches Sekundärmigrationszentrum als erstes Bundesland eröffnet habe. Zwei Bundesländer - Hamburg und Brandenburg - haben bereits vor der Geas-Reform sogenannte Dublin-Zentren gegründet. Diese funktionieren grundsätzlich ähnlich, unterscheiden sich aber etwa mit Blick auf mögliche Aufenthaltsbeschränkungen.

In Hamburg ist das Dublin-Zentrum nach Angaben eines Sprechers der Innenbehörde in ein Sekundärmigrationszentrum umgewandelt worden. In Brandenburg ist die Überlegung zu einer möglichen Umwandlung laut dortigem Innenministerium noch nicht abgeschlossen.

Genehmigung beim Verlassen des Zentrums nötig

Im Zentrum in Sachsen besteht für die Bewohner nach den neuen Regeln eine Melde- und Aufenthaltspflicht. Wer das umzäunte Gelände verlassen will, muss sich unter Angabe eines Grundes, beispielsweise ein Arztbesuch oder ein Spaziergang, eine Genehmigung einholen. Das soll auch kurzfristig möglich sein. Schuster betonte jedoch: «Was Sie hier sehen, ist keine Haft.»

Auch Schulräume und Kinderbetreuung

Anders als das Landesausreisezentrum ist die Einrichtung nicht nur für alleinreisende Männer gedacht, sondern auch für Frauen und Familien. Deshalb gibt es nun auch Räume für Schulunterricht, Kinderbetreuung und ein Frauencafé. Neben ihren Wohnräumen stehen allen Bewohnern Gemeinschaftsräume, eine Wäscherei und Bereiche für Spiel und Sport zur Verfügung. Vor Ort wird auch Deutschunterricht und eine Rückreiseberatung angeboten.

Geas ist seit 12. Juni in Kraft. Ziel sind schnellere Asylverfahren, mehr Solidarität zwischen den EU-Ländern und perspektivisch auch Abschiebezentren in Drittstaaten. Der Reform war ein jahrelanger Streit zwischen den EU-Staaten über die Migrationspolitik vorausgegangen.

Offene Fragen

  • Wie viele Personen werden tatsächlich umgesiedelt?
  • Wie lange dauert die Unterbringung im Zentrum?

Verwandte Themen

This article was originally published by Die Zeit.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem ThemaAsylbewerber