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BackSächsische Halbleiter- und Softwarebranche schafft 1.500 neue Jobs
Sächsische Halbleiter- und Softwarebranche schafft 1.500 neue Jobs
In Entwicklung
Die Zeit15.06.2026Business3 dk okumaGermany

Sächsische Halbleiter- und Softwarebranche schafft 1.500 neue Jobs

Auf einen Blick

  • Die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche hat binnen eines Jahres 1.500 neue Arbeitsplätze geschaffen und beschäftigt nun rund 82.500 Menschen.
  • Das Wachstum verteilt sich gleichmäßig auf beide Sektoren und unterstreicht die Attraktivität des Standorts trotz wirtschaftlicher Schwäche.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche verzeichnet ein starkes Wachstum, das sich auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Attraktivität des Standorts auswirkt.

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In der sächsischen Halbleiter- und Softwarebranche stehen die Zeichen auf Wachstum. Wie der Branchenverband Silicon Saxony mitteilte, hat der Sektor binnen eines Jahres 1.500 neue Jobs geschaffen. Zum Stichtag 30. September 2025 sei die Zahl der Beschäftigten auf rund 82.500 gestiegen (Vorjahr: 81.000). Das sind knapp zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Wachstum verteilt sich auf Halbleiter und Software gleichermaßen

Das Wachstum verteilt sich nahezu gleichmäßig auf die Halbleiterindustrie und die Softwarebranche. «Die Entwicklung zeigt, dass die Investitionen der vergangenen Jahre zunehmend Wirkung entfalten. Während viele Branchen weiterhin unter der schwachen Konjunktur leiden, wächst die Hightech-Industrie in Sachsen weiter und schafft hochwertige Arbeitsplätze», betonte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony.

Branche rechnet mit neuer Wachstumsphase

Besonders bemerkenswert sei die Entwicklung vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Lage, hieß es. «Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die langfristige Attraktivität des Standortes. Gleichzeitig stehen wir erst am Anfang einer neuen Wachstumsphase. Zahlreiche Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und technologischer Souveränität eröffnen zusätzliche Perspektiven für die kommenden Jahre», so Schönefeld. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende dieses Jahrzehnts bleibe aus Sicht des Clusters unverändert realistisch.

Investitionswelle im Zulieferer-Mittelstand

Das Wachstum ist nicht nur ein Resultat von Investments der großen Konzerne. Neben den großen Fabrikprojekten investieren zunehmend auch mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der «Halbleiterei». Dazu zählen unter anderem Anbieter von Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgasen, Chemikalienversorgung, Messtechnik, Automatisierung, Robotik, Abgas- und Abwasserbehandlung sowie industrielle KI-Lösungen, wie der Branchenbank mitteilte.

Wachstum nicht mehr nur auf Chipfertigung beschränkt

Die Investitionen zeigen, dass sich die Wachstumsimpulse längst nicht mehr auf die Chipfertigung selbst beschränken, sondern zunehmend das gesamte industrielle Ökosystem erfassen, hieß es weiter. «Die Entwicklung belegt, dass Silicon Saxony weit mehr ist als die Summe einzelner Fabriken. Rund um die großen Ansiedlungen wächst ein immer dichteres Netzwerk aus spezialisierten Technologieunternehmen, Zulieferern und Dienstleistern», betonte René Reichardt, Chef der DAS Environmental Expert GmbH und Präsidiumsmitglied von Silicon Saxony. Diese Breite der Wertschöpfung mache den Standort resilient.

Das Branchentreffen Silicon Saxony Days findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt und dauert erstmals drei Tage. Nach Angaben der Veranstalter entwickelt es sich damit zu einem der bedeutendsten Hightech-Treffen Europas. Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Start-ups wollen aktuelle Entwicklungen rund um Halbleiter, Software, Künstliche Intelligenz und digitale Transformation diskutieren.

«Die Silicon Saxony Days sind mehr als nur eine Branchenveranstaltung. Sie sind Ausdruck einer neuen Art der Zusammenarbeit. Technologische Souveränität, KI-Infrastrukturen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas lassen sich nicht allein in Brüssel gestalten», betonte Frank Bösenberg, Geschäftsführer des Silicon Saxony.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Mehr als 100.000 Beschäftigte bis Ende des Jahrzehnts

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Jahren

Offene Fragen

  • Wie wirken sich globale Lieferkettenprobleme aus?
  • Welche spezifischen KI-Anwendungen werden priorisiert?

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This article was originally published by Die Zeit.

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