Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern während der Speedweek
Auf einen Blick
- In Mecklenburg-Vorpommern finden von heute bis Sonntag verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der bundesweiten Speedweek statt.
- Der ADAC beteiligt sich an der Aktion, die auf unfallträchtigen Strecken und in sensiblen Bereichen wie Schulen durchgeführt wird.
- Ziel ist die Sensibilisierung für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit, die eine der häufigsten Unfallursachen ist.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Von heute bis Sonntag finden in Mecklenburg-Vorpommern verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der bundesweiten Speedweek statt, an der sich die meisten Bundesländer beteiligen. Diese Aktion zielt darauf ab, die Verkehrsteilnehmenden für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren, da unangepasste Geschwindigkeit eine der häufigsten Unfallursachen ist.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern stehen von heute bis Sonntag verstärkt Geschwindigkeitskontrollen auf dem Programm. In der sogenannten Speedweek wird vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage deutlich mehr kontrolliert. Nach Angaben des ADAC beteiligt sich auch Mecklenburg-Vorpommern an dieser Aktion. Bundesweit seien nur Bayern, Sachsen und das Saarland nicht dabei, vermeldete der Automobilclub.
Zu den Bereichen, auf die ein besonderes Augenmerk gerichtet wird, gehören vor allem die Straßen rund um Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheimen und Krankenhäuser. Kontrolliert wird auf Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie auf innerörtlichen Verkehrswegen.
Fahrverbote drohen
Laut dem aktuellen Bußgeldkatalog sind schon für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von bis zu zehn Kilometern pro Stunde 30 Euro fällig. Ein Fahrverbot von einem Monat ist unter bestimmten Voraussetzung bereits dann möglich, wenn man 26 km/h zu schnell unterwegs war und erwischt wurde.
Die Blitzer-Aktionswochen, die zweimal pro Jahr durchgeführt werden, leisten nach Ansicht des ADAC einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. «Allerdings können mit einer Aktion nicht alle Risiken im Straßenverkehr dauerhaft aus der Welt geschafft werden», hieß es in einer Mitteilung.
Zahl der Verkehrstoten leicht gestiegen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2025 leicht auf 2.832 gestiegen. 2024 waren es bundesweit noch 2.770. Unangepasste Geschwindigkeit gilt als eine der häufigsten Unfallursachen.
«Die Geschwindigkeit ist an die Umgebung anzupassen. So gesehen ist ein Tempolimit auch als Limit und nicht als Empfehlung zu verstehen», sagte Ulrich Chiellino, Leiter Verkehrspolitik des ADAC: «Jeder Verkehrsteilnehmende sollte sein Verhalten immer wieder hinterfragen und falls nötig verändern.»
Offene Fragen
- Wie viele Kontrollen werden durchgeführt?
- Wie viele Verstöße werden festgestellt?
- Welche konkreten Auswirkungen hat die Speedweek auf die Unfallzahlen?


