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ZurückVW-Chef Blume strebt Beschluss für Sparpaket bis Jahresende an
VW-Chef Blume strebt Beschluss für Sparpaket bis Jahresende an
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n-tv Wirtschaftvor 14 StundenBusiness1 Min. LesezeitGermany

VW-Chef Blume strebt Beschluss für Sparpaket bis Jahresende an

VW-Chef Oliver Blume erklärt das weitere Vorgehen nach Widerstand gegen Sparpläne im Aufsichtsrat.

Auf einen Blick

  • VW-Chef Oliver Blume will das neue Sparpaket des Konzerns noch dieses Jahr im Aufsichtsrat beschließen lassen, trotz anfänglichen Widerstands.
  • Er schließt Werkschließungen bis 2030 aus, während der Abbau von 50.000 Stellen bereits angekündigt ist.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

VW kündigte ein Sparpaket an, das auf Widerstand in der Belegschaft und im Aufsichtsrat stieß, da es Zehntausende Stellen und vier Werke betreffen könnte.

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Als VW sein Sparpaket ankündigt, stößt das auf heftigen Widerstand in der Belegschaft. Vier Werke und Zehntausende Stellen stehen plötzlich vor dem Aus - im Aufsichtsrat werden die Pläne blockiert. Jetzt erklärt VW-Chef Blume das weitere Vorgehen.

VW-Chef Oliver Blume strebt eine Verabschiedung seines neuen Sparpakets für den Konzern noch in diesem Jahr an. Sein Ziel sei es, dazu bis Jahresende Beschlüsse im Aufsichtsrat zu treffen, sagte Blume im Interview. "Wir gehen davon aus, dass wir bis Jahresende dort ein großes Stück weiter sind."

In einer Telefonkonferenz zur Bilanz des zweiten Quartals sagte Blume, er gehe nicht von Werkschließungen bis 2030 aus. "In unseren existierenden Werken insbesondere in Deutschland haben wir Modelle in der Produktion und wir brauchen diese Modelle". Er fügte hinzu: "es ist nicht realistisch, über Werkschließungen bis 2030 zu reden". Es gebe schlauere Wege als Werkschließungen, bestätigte er frühere Aussagen. Zuerst müsse über Verbesserungen bei der Wettbewerbsfähigkeit gesprochen werden. Daraus leite sich alles Weitere ab.

Bis 2030 hat Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen in Deutschland angekündigt. 35.000 Jobs sollen bei der Kernmarke wegfallen, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche. Mehr als 37.000 Beschäftigte haben bereits entsprechende Vereinbarungen unterschrieben.

Insgesamt stehen bei Blumes geplanten neuen Sparvorhaben weitere 50.000 Stellen und vier Werke zur Disposition, wenn die Kosten nicht anderweitig gesenkt werden können. Die Produktionskapazität soll konzernweit runter auf rund 9 Millionen Fahrzeuge jährlich, eine Million weniger als derzeit und rund drei Millionen weniger als vor Corona. Zusätzlich sollen Modelle und Ausstattungsvarianten in großem Stil gestrichen werden, um Geld zu sparen.

Vor zwei Wochen waren die Sparpläne erstmals im VW-Aufsichtsrat behandelt worden und bei Arbeitnehmervertretern und dem an VW beteiligten Land Niedersachsen auf Widerstand gestoßen. Das Kontrollorgan habe sich vor zwei Wochen erstmals umfassend mit dem Thema befasst, sagte Blume im Interview. "Dort gab es sehr konstruktive, aber auch kontroverse Diskussionen. Wir haben dort noch keinen umfassenden Beschluss treffen können."

Im September solle es eine weitere Sitzung dazu geben. "Und ich bin auch fest davon überzeugt, da dieses Paket so groß ist, wird es auch noch weitere Sitzungen in diesem Jahr dazu geben", so Blume. "Jetzt geht es erst mal um den großen Rahmen, den wir dort vereinbaren." Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies bis Jahresende gelingen werde. "Da gehe ich schon fest davon aus, dass wir das in diesem Jahr machen müssen."

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der VW-Aufsichtsrat wird bis Jahresende Beschlüsse zum Sparpaket fassen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Welche Modelle und Ausstattungsvarianten werden gestrichen?
  • Wie genau sollen die Kosten anderweitig gesenkt werden?
  • Welche konkreten Beschlüsse werden im Aufsichtsrat gefasst?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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