Bauministerin Hubertz plant Wohngeldkürzungen ab 2027
En resumen
- Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der ab 2027 jährliche Wohngeldeinsparungen von bis zu zwei Milliarden Euro vorsieht.
- Dies betrifft alle Wohngeldhaushalte durch Aussetzen der Dynamisierung, Halbierung der Heizkostenkomponente und Änderung der Wohngeldformel.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der ab 2027 jährliche Einsparungen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro beim Wohngeld vorsieht.
Bauministerin Verena Hubertz verändert die sogenannte Wohngeldformel, so dass weniger Haushalte die Hilfen bekommen. Treffen wird es alle, die die staatliche Leistung bekommen.
Bundesbauministerin Verena Hubertz: Das Bundeskabinett brachte in Berlin einen Gesetzentwurf von ihr auf den Weg.
Berlin. Wer Wohngeld bekommt, muss sich absehbar auf Kürzungen oder die komplette Streichung der staatlichen Leistung einstellen. Das Bundeskabinett brachte in Berlin einen Gesetzentwurf von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) auf den Weg, der im nächsten Jahr 1,5 Milliarden Euro und ab 2028 sogar zwei Milliarden Euro pro Jahr beim Wohngeld einsparen soll.
Der Entwurf geht nun zur Beratung in den Bundestag. Die Änderungen sollen am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Bestehende Wohngeldbescheide bleiben gültig. Das heißt, die Kürzungen greifen erst nach und nach, wenn neue Bescheide ergehen.
In der Regel muss alle zwölf Monate ein neuer Antrag gestellt werden.
Keine Anpassung an die Inflation
Letztlich werden die Kürzungspläne nach jetzigem Stand alle Wohngeldhaushalte berühren, wie es aus Regierungskreisen hieß. Zum einen soll die sogenannte Dynamisierung ausgesetzt werden, das heißt, das Wohngeld wird vorerst nicht an Inflation und Mietpreisentwicklung angepasst. Zum anderen wird die sogenannte Heizkostenkomponente halbiert.
Der Wohngeldantrag: Wer heute Beträge von 50 bis 60 Euro im Monat bekommt, werde künftig darauf verzichten müssen, hieß es in Regierungskreisen.
Der dritte Hebel: Die sogenannte Wohngeldformel wird verändert, so dass weniger Haushalte die Hilfen bekommen. Ganz wegfallen soll die Leistung für Haushalte an der oberen Einkommensgrenze derer, die heute für Wohngeld infrage kommen. Wer also heute Beträge von 50 bis 60 Euro im Monat bekommt, werde künftig darauf verzichten müssen, hieß es in Regierungskreisen.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Der Gesetzentwurf wird im Bundestag beraten.
Muy probable · En semanas
Die Änderungen treten am 1. Januar 2027 in Kraft.
Probable · En meses
Preguntas abiertas
- Wie viele Haushalte werden die Leistung komplett verlieren?
- Wie wird der Bundestag auf den Entwurf reagieren?





