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DAX erholt sich leicht trotz Iran-Konflikt und Ölpreis-Volatilität
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DAX erholt sich leicht trotz Iran-Konflikt und Ölpreis-Volatilität

En resumen

  • Der DAX schloss nach verhaltenem Start mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 25.011 Punkten, getragen von der Wall Street und positiven ZEW-Daten.
  • Der anhaltende Iran-Konflikt und volatile Ölpreise über 90 Dollar je Fass halten die Märkte jedoch in Atem.
  • Anleger warten auf die beginnende Berichtssaison der Banken und Tech-Konzerne.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Der deutsche Leitindex DAX zeigte sich nach einem verhaltenen Start stabil, während der Iran-Krieg und volatile Ölpreise die Märkte belasten. Anleger warten auf die anstehende Berichtssaison der Banken und Tech-Konzerne.

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Nach dem verhaltenen Wochenstart wagten sich die Anleger an der Börse heute wieder nach vorne. Der DAX verbesserte sich im Sog einer steigenden Wall Street vor allem im späten Geschäft. Der Schlussstand lag am Tageshoch bei 25.011 Punkten, ein Aufschlag von knapp 0,7 Prozent. Trotz des nach wie vor ungelösten Iran-Krieges hält sich der deutsche Leitindex damit recht stabil und bleibt auf hohem Niveau.

"Mit guten Vorgaben aus Asien und von der Wall Street pirscht sich der DAX wieder an die Marke von 25.000 Punkten heran", konstatierte Andreas Lipkow, Analyst beim Broker CMC Markets. Das Tagestief lag bei 24.817 Zählern.

Zwar bemühen sich die Vermittler Berichten zufolge um eine neue Waffenruhe im Nahen Osten, allerdings dauern die Militärschläge der USA in Iran seit nunmehr zehn Nächten an. "Die Lage in Nahost bleibt unberechenbar. Gegenseitige Angriffe und parallel dazu stattfindende Friedensbemühungen - wohin das Pendel als Nächstes ausschlagen wird, kann niemand verlässlich sagen", erklärte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Insgesamt lähmt die Hängepartie am Persischen Golf die Märkte, nicht nur hierzulande. Zuletzt habe der DAX dabei eine mehr oder weniger gut begrenzte Handelsspanne zwischen 24.700 und 25.100 Punkten etabliert, so Stanzl weiter. "Nun warten die Anleger auf Signale aus der Berichtssaison, um neue Engagements zu rechtfertigen."

Am Ölmarkt jedenfalls bleiben die Anleger nervös. Die Ölpreise bleiben volatil und auf hohem Niveau. Nach verhaltenem Start am Morgen ist der Preis für die Nordsee-Referenzsorte Brent mittlerweile wieder deutlich angestiegen auf über 90 Dollar je Fass.

Denn die Internationale Energieagentur (IEA) hat sich am Nachmittag besorgt über die jüngste Entwicklung im Nahen Osten gezeigt. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, die sich auf die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur der Region auswirken, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Ungewissheit hinsichtlich der Marktentwicklung", sagte IEA-Direktor Fatih Birol.

Die Berichtssaison der Banken beginnt am Mittwoch auch in Europa - mit den Zahlen der italienischen Großbank UniCredit - die bekanntlich kurz vor der Übernahme der Commerzbank steht. Firmenchef Andrea Orcel will einen europäischen Gegenpart zur übermächtigen US-Konkurrenz schaffen. Die US-Institute hatte in der Vorwoche bereits Appetit auf mehr gemacht. Analysten erwarten weiter Steigerungen beim Vorsteuergewinn von im Schnitt elf Prozent.

Rückenwind kam heute darüber hinaus vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Dessen Konjunkturbarometer, der ZEW-Index, stieg überraschend deutlich gegenüber dem Vormonat um 15,8 Punkte auf plus 26,3 Punkte.

"Das Reformpaket scheint Wirkung zu zeigen", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach das Ergebnis der Umfrage unter Finanzmarktteilnehmern. "Insbesondere die exportorientierten Sektoren, sowie die Binnennachfrage verzeichnen stabile Zuwächse", so Wambach. "Die Entwicklung des Iran-Konflikts und des Ölpreises bleibt dennoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die Erholung Deutschlands."

An der Wall Street haben die großen Aktienindizes ihre Eröffnungsgewinne am Mittag Ortszeit ausgebaut. Unter der Führung der technologielastigen Nasdaq, die mittlerweile 1,3 Prozent zulegt, ziehen auch die anderen Indizes an.

Der Dow Jones gewinnt rund 0,9 Prozent, der S&P 500 0,7 Prozent. Vor allem Halbleiteraktien werden von den Anlegern wieder verstärkt aufgegriffen. Die Investoren warten in dieser Woche gespannt auf die anstehenden Quartalszahlen von US-Technologiekonzernen wie Alphabet und Intel, die als Test für den KI-Boom gelten.

"Alle warten darauf, dass die Berichtssaison richtig in Gang kommt", sagte Peter Tuz, Präsident der Vermögensverwaltung Chase Investment Counsel. Nach den Banken in der Vorwoche rücken nun die Tech-Riesen in den Fokus. Analysten rechnen LSEG-Daten zufolge für das zweite Quartal mit einem Gewinnwachstum der S&P-500-Unternehmen von 26 Prozent im Jahresvergleich.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • UniCredit wird am Mittwoch Quartalszahlen veröffentlichen.

    Muy probable · En días

  • US-Technologiekonzerne wie Alphabet und Intel werden Quartalszahlen vorlegen.

    Muy probable · En días

Preguntas abiertas

  • Wie entwickeln sich die Militärschläge im Iran?
  • Welche Ergebnisse liefern die Quartalszahlen?
  • Wie reagieren die Ölpreise auf die IEA-Sorgen?

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This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

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