Deutschland als "Loser-Nation"? Die Wahrnehmung des Scheiterns
En resumen
- Der Artikel thematisiert die wachsende Wahrnehmung in Deutschland, eine "Loser-Nation" geworden zu sein.
- Beispiele wie das Scheitern der Entlastungsprämie, Verzögerungen bei Stuttgart 21, Probleme mit dem Heizungsgesetz und Gewinneinbrüche bei Volkswagen werden genannt.
- Deutschland sieht sich zwischen den USA und China zerrieben und auf der Verliererseite.
Resumen generado por IA
Erst war’s Pech, dann gesellte sich Unvermögen dazu. Und jetzt?
Egal ob die Bundesregierung mit ihrer Entlastungsprämie scheitert oder sich die Bauzeit von Stuttgart 21 mal wieder verlängert, ob sich die Novelle des Heizungsgesetzes als kaum umsetzbar herausstellt oder Volkswagen den nächsten Gewinneinbruch meldet – wir können es einfach nicht.
Dieses Gefühl verbreitet sich an Biergärtentischen und in sozialen Medien, bei Cafétreffen des Berliner Politbetriebs und in Calls der Topmanager.
Es sind ja nicht nur solche Einzelfälle des Versagens. Auch im großen Ganzen drängt sich diese Wahrnehmung auf: dass wir die Loser-Nation geworden sind.
Die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde wird zerrieben zwischen den Supermächten, die um die Vormacht im 21. Jahrhundert ringen. Beide, die USA und China, haben zu Hause Probleme, die sie auf Kosten der Welt zu lösen versuchen – und jedes Mal endet Deutschland auf der Sollseite.



