Última hora
RUВенгерский парламент пригрозил импичментом президенту из-за отказа подписать поправку к конституцииITSam Neill, attore di Jurassic Park, è morto a 78 anniINTLUkraine War: EU discusses sanctions, 'Coalition of the Willing' meets in ParisRUВ России подготовят около 600 экспертов для наблюдения за выборамиTRSüleyman Soylu anlattı: 15 Temmuz gecesi neler yaşandı?CN广东探索“产教评”技能生态链:三小时速成一线技工,助力稳就业RUБывшего гендиректора "Торпедо" Скородумова осудили за подкуп арбитровTRİzmir'de Deprem Hazırlıkları: Karşıyaka'da Saha Çalışmaları TamamlandıRUУполномоченный по правам ребенка: 11-летний умерший в больнице Севастополя ребенок имел паллиативный диагноз с рожденияRUЖители Омской области привлечены к ответственности за съемку атаки дронов на НПЗRUВенгерский парламент пригрозил импичментом президенту из-за отказа подписать поправку к конституцииITSam Neill, attore di Jurassic Park, è morto a 78 anniINTLUkraine War: EU discusses sanctions, 'Coalition of the Willing' meets in ParisRUВ России подготовят около 600 экспертов для наблюдения за выборамиTRSüleyman Soylu anlattı: 15 Temmuz gecesi neler yaşandı?CN广东探索“产教评”技能生态链:三小时速成一线技工,助力稳就业RUБывшего гендиректора "Торпедо" Скородумова осудили за подкуп арбитровTRİzmir'de Deprem Hazırlıkları: Karşıyaka'da Saha Çalışmaları TamamlandıRUУполномоченный по правам ребенка: 11-летний умерший в больнице Севастополя ребенок имел паллиативный диагноз с рожденияRUЖители Омской области привлечены к ответственности за съемку атаки дронов на НПЗ
Newsgather
BackGesundheitsreform: Krankenkassen fordern mehr Geld von Bund und Pharmaindustrie
Gesundheitsreform: Krankenkassen fordern mehr Geld von Bund und Pharmaindustrie
En desarrollo
Spiegel Wirtschaft16.06.2026Política3 dk okumaGermany

Gesundheitsreform: Krankenkassen fordern mehr Geld von Bund und Pharmaindustrie

En resumen

  • Krankenkassen fordern angesichts einer Finanzlücke von 2,5 Milliarden Euro mehr Mittel vom Bund und der Pharmaindustrie.
  • Gesundheitsministerin Warken plant Sparmaßnahmen, stößt aber auf Widerstand von Ländern, Kliniken und Praxen.
  • Eine Entscheidung über das Gesetz wird bis Mitte Juli erwartet.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Die Krankenkassen sehen sich mit einer Finanzlücke konfrontiert und fordern eine stärkere Finanzierung durch den Bund und die Pharmabranche. Gesundheitsministerin Warken plant Sparmaßnahmen, die auf Widerstand stoßen.

Tamaño de fuente

Eine Mehrbelastung für Beitragszahler, Patientinnen und Patienten soll es nach dem Willen von Blatt allerdings nicht geben. Vor allem der Bund und die Pharmabranche müssten mehr zur Finanzierung der bisherigen Finanzlücken beitragen, sagte er. »Wir wünschen uns einen größeren Puffer«, sagte Blatt. So solle vermieden werden, dass es am Ende ein Beitragstabilisierungsgesetz gebe und dennoch die Zusatzbeiträge steigen.

Die Kassen fordern unter anderem eine stärkere Mitfinanzierung der Krankenkosten für gesetzlich versicherte Bürgergeldbezieher aus dem Bundeshaushalt . Auch die Pharmabranche solle mehr in die Pflicht genommen werden, sagte Blatt mit Blick auf Rabattregeln.

Die Übernahme der vollen Kosten für Bürgergeldbezieher aus dem Bundeshaushalt hat die Regierung aus Kostengründen abgelehnt. Auch die Pharmabranche läuft Sturm gegen die aktuellen Sparpläne und hat bereits angekündigt, Investitionen zu streichen und damit gedroht, dass sich die medizinische Versorgung verschlechtern könnte. Auch andernorts treffen die Reformvorschläge auf Widerstand. Bundesländer und Krankenhausbetreiber befürchten ein Klinksterben, Arztpraxen um ihre Vergütung, Gewerkschaften bangen um die Finanzierung der Tarifsteigerungen für ihre Beschäftigten.

Aktuelle Lücke von 2,5 Milliarden Euro

Verbandschef Blatt sprach nun von einer hohen Ausgabendynamik auch im ersten Quartal 2026. An der Reform führe kein Weg vorbei, auch wenn es allen Beteiligten weh tue, sagte der Verbandschef. Die Leistungsausgaben seien von Januar bis Ende März um acht Prozent gestiegen und damit stärker als angenommen. Kostentreiber seien erneut die großen Ausgabenblöcke für Klinikbehandlungen (plus 9,4 Prozent), Arzneimittel (6,4 Prozent) und Behandlungen in Praxen (7,3 Prozent) gewesen.

Gesundheitsministerin Warken hatte angesichts der jüngsten vorläufigen Zahlen angekündigt, dass das Sparziel im Gesetz angehoben werden soll, um Beitragserhöhungen im nächsten Jahr zu verhindern. Sie erwartet, dass die Lücke im Jahr 2027 noch um 3,5 Milliarden Euro auf 18,8 Milliarden Euro wächst. Der bisherige vom Kabinett verabschiedete Sparplan deckt aber nur 16,3 Milliarden Euro ab. Für 2,5 Milliarden Euro muss also noch eine Lösung her – mindestens, wenn wieder ein Sicherheitspuffer für Unwägbarkeiten eingebaut werden soll.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat für die weiteren Beratungen die Vorgabe formuliert, dass es nicht mehr weniger werden dürfe. Gegen das Sparpaket gibt es heftige Proteste aus dem gesamten Gesundheitswesen und auch in der Koalition noch einige Änderungswünsche. Der straffe schwarz-rote Zeitplan sieht vor, das Gesetz bis zur Sommerpause Mitte Juli zu besiegeln. Womöglich soll es schon nächste Woche im Bundestag verabschiedet werden.

Warken plant unter anderem, geringere Ausgaben bei den Vergütungen für Praxen, Kliniken und der Pharmabranche – aber etwa auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern. Ziel ist es, den durchschnittlichen Zusatzbeitrag bei 2,9 Prozent zu halten. Auf dieses Niveau hatte das Ministerium die übliche Marke für 2026 festgelegt, an der sich die Kassen bei den Entscheidungen über ihren jeweiligen Zusatzbeitrag orientieren. Tatsächlich liegen die Zusatzbeiträge aktuell nach Kassendaten aber bereits höher, nämlich im Schnitt bei 3,1 Prozent. Zum Gesamtbeitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört außerdem der allgemeine Satz von 14,6 Prozent des Bruttolohns.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Gesetz zur Gesundheitsreform wird bis Mitte Juli verabschiedet.

    Probable · En semanas

  • Zusatzbeiträge bleiben bei durchschnittlich 2,9 Prozent.

    Posible · Corto plazo

Preguntas abiertas

  • Wie wird die Finanzierungslücke genau geschlossen?
  • Welche konkreten Investitionskürzungen drohen durch die Pharmabranche?
  • Wie wirkt sich das 'Kliniksterben' auf die Patientenversorgung aus?

Temas relacionados

This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

Noticias relacionadas

Más sobre este temaGesundheitswesen