Kulturstaatsminister Weimer verzichtet auf Rechtsmittel gegen Gerichtsbeschluss
En resumen
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verzichtet auf Rechtsmittel gegen einen Gerichtsbeschluss, der ihm untersagt, Buchladenbetreiberinnen als "politische Extremisten" zu bezeichnen.
- Das Verwaltungsgericht Berlin hatte dies im März verfügt.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat auf Rechtsmittel gegen einen Gerichtsbeschluss verzichtet, der ihm untersagt, Betreiberinnen eines Berliner Buchladens als "politische Extremisten" zu bezeichnen. Dies geschah im Zusammenhang mit dem Deutschen Buchhandlungspreis, von dem Weimer die Läden wegen "verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse" ausgeschlossen hatte.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat auf Rechtsmittel gegen einen Gerichtsbeschluss im Streit mit einem Berliner Buchladen verzichtet. Der Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts ist damit rechtskräftig.
Das Gericht hatte ihm vorläufig untersagt, die Betreiberinnen des Berliner Buchladen Zur schwankenden Weltkugel als »politische Extremisten« zu bezeichnen. Dies hatte er am 18. März in einem Interview mit der ZEIT getan. Bis zur Klärung in der Hauptsache dürfe Weimer die Äußerung nicht wiederholen, sagte ein Gerichtssprecher.
Darüber hinaus hatten der Buchladen Zur schwankenden Weltkugel sowie zwei weitere Läden in dem Streit über den Deutschen Buchhandlungspreis beim Verwaltungsgericht geklagt. Wann sich die Richter mit diesen Verfahren befassen, ist noch offen.
Weimer hatte die drei Buchläden wegen »verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse« vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen. Öffentlich wurde nie bekannt, was im Detail gegen die drei Geschäfte vorliegt.
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Preguntas abiertas
- Was sind die genauen "verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse" gegen die Buchläden?
- Wann wird das Verwaltungsgericht über die Klagen bezüglich des Deutschen Buchhandlungspreises entscheiden?
- Wird Weimer die Betreiberinnen weiterhin öffentlich kritisieren, auch wenn er die spezifische Formulierung "politische Extremisten" nicht mehr verwenden darf?




