Lehren aus dem Ukraine-Krieg: Wie Deutschland und Europa ihre Stromnetze schützen können
En resumen
- Seit über drei Jahren Ziel russischer Angriffe, hat die Ukraine über 50% ihrer Stromerzeugungskapazitäten verloren.
- Trotzdem funktioniert die Versorgung fragil.
- Ein Stromausfall in Berlin zeigt die Anfälligkeit europäischer Netze.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Seit mehr als drei Jahren ist das ukrainische Energienetz Ziel russischer Angriffe, was zu erheblichen Verlusten an Stromerzeugungskapazitäten führte. Ein Stromausfall in Berlin im Januar zeigte die Anfälligkeit europäischer Netze.
Seit mehr als drei Jahren ist das ukrainische Energienetz Ziel russischer Angriffe. Über 50 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten hat das Land verloren, Umspannwerke wurden zerstört, Kraftwerke mehrfach getroffen. Und trotzdem funktioniert die Stromversorgung – fragil, aber aufrecht. Im vergangenen Winter hatten einige Haushalte im Osten des Landes Prognosen zufolge zeitweise nur noch zwei bis vier Stunden Strom am Tag.
Dass Europa davon lernen kann und muss, zeigte sich im Januar dieses Jahres: Mehrere in Brand gesetzte Stromleitungen lösten in Berlin den schlimmsten Stromausfall seit dem Zweiten Weltkrieg aus. „Die ukrainischen Gesprächspartner schauen sich das an und denken: Ja, so geht es uns seit wirklich sehr vielen Jahren“, sagt Helen Naser, Leiterin des Sekretariats der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit umgesetzt wird.
Im Podcast sprechen wir mit Helen Naser über die Lehren aus mehr als drei Jahren Krieg gegen kritische Infrastruktur – Dezentralisierung, Ersatzteilreserven, physischer Schutz von Anlagen – und darüber, was Deutschland und Europa jetzt konkret tun müssten, um vorbereitet zu sein.
Preguntas abiertas
- Wie können Ersatzteilreserven effektiv aufgebaut werden?
- Welche spezifischen physischen Schutzmaßnahmen sind am wirksamsten?




