Mehrheit der Deutschen gegen Ausweitung der sachgrundlosen Befristung
En resumen
- Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 54% der Deutschen gegen die geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen sind.
- Nur 26% befürworten die Pläne der Regierungskoalition.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Die Regierungskoalition plant, sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverhältnissen bis Ende 2030 auf bis zu 48 Monate auszudehnen und sechsmal verlängern zu können.
Mehr als die Hälfte der Deutschen ist gegen die von der Koalition geplante Ausweitung der sachgrundlosen Befristung bei Einstellungen. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur lehnen die Reform insgesamt 54 Prozent ab, 26 Prozent befürworten sie.
33 Prozent der Befragten lehnen die Pläne «voll und ganz ab», weitere 21 Prozent «eher». 8 Prozent befürworten die Reform «voll und ganz», weitere 18 Prozent «eher». 19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden. Für die Umfrage wurden am 2. und 3. Juli 6.200 Erwachsene in Deutschland befragt. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
Sachgrundlose Befristungen sollen bis zu 48 Monate möglich werden
Die Regierungskoalition plant im Zuge der Sozialstaatsreformen die Möglichkeit einer längeren Befristung von Arbeitsverhältnissen. Sachgrundlose Befristungen sollen für bis Ende 2030 eingestellte Arbeitnehmer bis zu 48 Monate möglich werden und sechsmal verlängert werden dürfen, wie aus den Ergebnissen des Koalitionsausschusses hervorgeht.
Preguntas abiertas
- Wie wird sich die Ausweitung auf die Arbeitslosenquote auswirken?
- Welche Branchen sind am stärksten betroffen?

