Oberster US-Gerichtshof bestätigt Ausschluss von Trans-Sportlerinnen
En resumen
- Der Oberste Gerichtshof der USA hat Bundesgesetze bestätigt, die trans Sportlerinnen vom Frauen- und Mädchensport an Schulen und Hochschulen ausschließen dürfen.
- Das Urteil, das Einwände gegen Diskriminierung zurückwies, gilt als Sieg für Donald Trump und erlaubt Bundesstaaten wie West Virginia und Idaho entsprechende Regeln.
Resumen generado por IA
Der Oberste Gerichtshof der USA hat Bundesgesetze bestätigt, wonach trans Sportlerinnen aus dem Frauen- und Mädchensport an Schulen und Hochschulen ausgeschlossen werden dürfen. Der Supreme Court wies Einwände zurück, wonach die Gesetze gegen die Verfassung und Bürgerrechte verstoßen, weil sie trans Menschen diskriminieren.
Das Urteil erlaubt Bundesstaaten wie West Virginia und Idaho entsprechende Ausschlussregeln für öffentliche Schulen und Hochschulen. Das Urteil gilt als Sieg für Präsident Donald Trump, der im Februar 2025 ein Dekret für den Ausschluss von trans Frauen aus dem Frauensport unterzeichnet hatte. Auf seiner Onlineplattform feierte er die Entscheidung der Richter.
Die Richter des Supreme Court hoben vorherige Entscheidungen anderer Gerichte mit ihrem Urteil auf. Diese hatten den Gesetzen Diskriminierung gegen trans Schülerinnen attestiert. In den Gesetzen von Idaho und West Virginia heißt es, öffentliche Schulen und Universitäten müssten Sportmannschaften nach »biologischem Geschlecht« unterteilen. Demnach dürften »Schüler männlichen Geschlechts« nicht in weiblichen Teams Sport treiben. In 25 weiteren US-Staaten gibt es ähnliche Gesetze.
Richter gespalten
Das Gericht entschied einstimmig, dass die Gesetze der Bundesstaaten nicht gegen das sogenannte Bürgerrechtsgesetz Title IX verstoßen, das Diskriminierung im Bildungswesen »auf Grundlage des Geschlechts« verbietet.
In Bezug auf die Frage, ob die Gesetze auch gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des 14. Verfassungszusatzes verstoßen, waren die Richterinnen und Richter jedoch gespalten: Die sechs konservativen Richterinnen und Richter widersprachen dem.
US-Präsident Donald Trump hatte im Februar ein Dekret unterzeichnet, das trans Menschen von der Teilnahme am Frauensport ausschließen soll, insbesondere an öffentlichen Schulen und Hochschulen. Bildungseinrichtungen droht seitdem der Entzug von Bundesmitteln, wenn sie trans Athletinnen und Athleten erlauben, in Teams anzutreten, die nicht ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entsprechen. Auch Schulen, die trans Menschen Zugang zu Umkleideräumen gewähren, die nicht mit dem Geburtsgeschlecht übereinstimmen, könnten sanktioniert werden.





