Uber übernimmt Delivery Hero: Ende der Eigenständigkeit absehbar
En resumen
Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero, kündigte seinen Rücktritt bis März 2027 an, woraufhin Uber seinen Anteil auf über 25 % erhöhte und nun über 50 % der Aktien für eine Komplettübernahme zu 41,50 € pro Aktie gesichert hat.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Delivery Hero, 2011 in Berlin gegründet, expandierte in über 70 Länder und stieg 2020 in den Dax auf, obwohl es nie einen Gewinn gemacht hatte.
Düsseldorf. „Das ist der richtige Moment, das Unternehmen an sein nächstes Kapitel zu übergeben.“ Mit diesen Worten verkündete Niklas Östberg, Vorstandschef und Gründer von Delivery Hero, am 12. Mai dieses Jahres, dass er spätestens Ende März 2027 sein Amt aufgeben wird. Damit war das Schicksal des Lieferdienstes besiegelt.
Mit einem Vorstandschef auf Abruf und einem Aktienkurs, der gut 80 Prozent unter seinem Höchststand lag, war das Unternehmen leichte Beute. Nur sechs Tage später erhöhte der Mobilitätskonzern Uber seinen Anteil an Delivery Hero auf mehr als 25 Prozent. Kurz darauf starteten die Gespräche über eine Komplettübernahme.
Mehr als 50 Prozent der Aktien hat sich Uber nun schon gesichert und sein Übernahmeangebot über 41,50 pro Aktie bei der Finanzaufsicht Bafin eingereicht. Das Ende von Delivery Hero als eigenständiges Unternehmen ist absehbar.
Dabei hatte das Unternehmen seit seiner Gründung 2011 in Berlin zunächst eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt und war in mehr als 70 Länder expandiert. Gerade mal drei Jahre nach dem Börsengang stieg Delivery Hero 2020 in den Dax auf – als Nachfolger der Skandalfirma Wirecard, und als erstes Unternehmen, das bis dahin noch nie einen Gewinn gemacht hatte.
Preguntas abiertas
- Wann wird die Übernahme finalisiert?
- Welche Auswirkungen hat die Übernahme auf die Marke Delivery Hero?







