Bundesrat entscheidet über Gesundheits-Sparpaket
L'essentiel
- Der Bundesrat stimmt heute über das umstrittene Gesundheits-Sparpaket der Bundesregierung ab.
- Die Länder haben Bedenken, insbesondere wegen der Krankenhäuser, und erwägen, den Vermittlungsausschuss anzurufen.
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Pourquoi c'est important
Der Bundesrat entscheidet heute über ein Gesundheits-Sparpaket der Bundesregierung, das die gesetzlichen Krankenkassen entlasten soll. Die Länder äußern Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung kommunaler Krankenhäuser.
Auch der Bundesrat will heute in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause über das Gesundheits-Sparpaket der Bundesregierung entscheiden. Die Länder kamen trotz starker Bedenken gegen das Gesetzespaket einer Bitte des Bundestags um Fristverkürzung für die Beratungen nach. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Landesregierungskreisen. Es gibt in ihrem Kreis aber Bestrebungen, das Paket vorerst zu stoppen und den Vermittlungsausschuss anzurufen.
Zunächst muss der Bundestag das Vorhaben beschließen, dann geht es weiter an den Bundesrat. Mit der Reform sollen die gesetzlichen Krankenkassen 2027 von stark steigenden Ausgaben entlastet werden, um neue Beitragserhöhungen zu verhindern. Vorgesehen sind Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken, Apotheken und Pharmabranche - aber etwa auch höhere Zuzahlungen für Medikamente und Einschränkungen der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern.
Die Länder sorgen sich vor allem um ihre oft jetzt schon defizitären Krankenhäuser, die zumeist von Kommunen betrieben werden. Die Länder verlangen dafür finanzielle Unterstützung des Bundes. «Das, was bisher erreicht wurde, das ist aus kommunaler Sicht jedenfalls noch nicht das, was die Sache gangbar und vernünftig vertretbar macht», sagte Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) vor der Sitzung des Bundesrats. Ob es für ein Anrufen des Vermittlungsausschusses eine Mehrheit geben werde, sei noch offen.
Questions ouvertes
- Wird der Vermittlungsausschuss angerufen?
- Wie werden die Krankenhäuser finanziell unterstützt?
- Welche konkreten Einschränkungen treten in Kraft?

