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Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von Gefängnis in Hausarrest verlegt
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Spiegel Ausland30/04/2026Politique1 min de lectureGermany

Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi von Gefängnis in Hausarrest verlegt

Myanmar: 80-Jährige nach 27-jähriger Haftstrafe unter Hausarrest gestellt – Sohn forderte Freilassung wegen Herzproblemen

L'essentiel

  • Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist laut staatlichen Medien vom Gefängnis in den Hausarrest in Myanmar verlegt worden.
  • Die 80-Jährige war 2021 zu 27 Jahren Haft verurteilt worden, die Vorwürfe von Anstiftung bis Landesverrat werden als politisch motiviert betrachtet.
  • Ihr Sohn hatte wegen Herzproblemen die sofortige Freilassung gefordert.

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Die mehrfach verurteilte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist staatlichen Medien zufolge vom Gefängnis in einen Hausarrest in Myanmar verlegt worden. Das berichtete der Sender MRTV. Zuletzt war die Strafe der 80-Jährigen im Rahmen einer größeren Amnestie bereits um ein Sechstel verkürzt worden. Die frühere De-facto-Regierungschefin war 2021 insgesamt zu 27 Jahren Haft wegen einer Reihe von Vorwürfen verurteilt worden, die von ihren Anhängern und internationalen Organisationen als politisch motiviert angesehen werden. Eine Stellungnahme der Regierung gab es zunächst nicht. Die Vorwürfe gegen Aung San Suu Kyi reichen von Anstiftung zum Aufruhr über Korruption und Wahlbetrug bis hin zu Verrat von Staatsgeheimnissen. Aung San Suu Kyi hat alles zurückgewiesen. Ihr Lager sieht die Urteile als Mittel, um die international bekannte Politikerin von der Macht fernzuhalten. Ein Sohn Aung San Suu Kyis hatte Anfang September wegen des Gesundheitszustands die sofortige Freilassung seiner Mutter gefordert. Sie leide unter zunehmenden Herzproblemen und benötige dringend ärztliche Hilfe. Der heutige Präsident Min Aung Hlaing hatte 2021 einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung unter Aung San Suu Kyi angeführt. Seitdem wird das südostasiatische Land von einem Bürgerkrieg erschüttert; Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen vertrieben.

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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