Italo investiert 3,6 Milliarden Euro für Markteintritt in Deutschland
L'essentiel
- Das italienische Zugunternehmen Italo investiert 3,6 Milliarden Euro für seinen Markteintritt in Deutschland ab 2028.
- Es unterzeichnete einen 3-Milliarden-Euro-Vertrag mit Siemens Mobility für 26 Hochgeschwindigkeitszüge und plant 50 tägliche Verbindungen auf zwei Hauptkorridoren.
- Gewerkschaften und Deutsche Bahn äußern Bedenken.
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Pourquoi c'est important
Italo, ein italienisches Zugunternehmen, plant ab 2028 in den deutschen Fernverkehrsmarkt einzutreten und hat dafür einen Milliardenvertrag mit Siemens Mobility unterzeichnet. Die Bundesnetzagentur ebnete den Weg für diesen Wettbewerb.
Der Eintritt des italienischen Zugunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehrsmarkt auf der Schiene wird konkreter: Der Konzern habe mit dem Zugbauer Siemens Mobility einen Vertrag in Höhe von drei Milliarden Euro für die Lieferung von 26 Hochgeschwindigkeitszügen unterzeichnet, wie das Unternehmen mitteilte. Der Vertrag enthält demnach die Option auf 14 weitere Züge.
Bei den Zügen handelt es sich den Angaben zufolge um den Siemens Velaro Multi System. Diese sind baulich und optisch eng verwandt mit den ICE-3- und ICE-3-Neo-Zügen der Deutschen Bahn. Hergestellt werden die Fahrzeuge laut Italo im Siemens-Werk in Krefeld. Zudem sei mit Siemens ein Instandhaltungsvertrag mit einer 30-jährigen Laufzeit abgeschlossen worden. Die Wartung erfolge in dem Werk in Dortmund.
Bis zu 50 Verbindungen täglich
Insgesamt investiert Italo nach eigenen Angaben für den Markteinstieg rund 3,6 Milliarden Euro. Das umfasse neben der Beschaffung und Wartung der Züge auch Ausgaben für die Einstellung und Ausbildung von rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Investitionen in Bahnhöfe und IT-Infrastruktur.
"Wir wollen den Fahrgästen in Deutschland eine größere Auswahl, häufigere Verbindungen, faire Preise und einen hochwertigen Service bieten", teilte Italo-Chef Gianbattista La Rocca mit.
Italo will ab 2028 auf zwei Hauptkorridoren in Deutschland verkehren: München-Köln-Dortmund und München-Berlin-Hamburg. "Damit werden 18 Städte auf einem 1.300 Kilometer langen Streckennetz mit insgesamt 50 täglichen Verbindungen angebunden", teilte das Unternehmen mit.
Bundesnetzagentur ebnete Weg für Italo
Mit der Ankündigung haben die Italiener die deutsche Bahnbranche aufgeschreckt. Gewerkschaften, Fahrgastverbände und die Deutsche Bahn selbst warnen davor, dass ein weiterer Wettbewerber auf dem ohnehin schon an vielen Stellen überlasteten Schienennetz dazu führen könnte, dass Fern- und Regionalverkehr in der Fläche reduziert werden.
À surveiller
Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes
Italo wird ab 2028 auf den Korridoren München-Köln-Dortmund und München-Berlin-Hamburg verkehren.
Très probable · En quelques mois
Questions ouvertes
- Wie wird sich der Wettbewerb auf die Ticketpreise auswirken?
- Welche konkreten Auswirkungen hat dies auf den Regionalverkehr?
- Wie reagiert die Deutsche Bahn auf die Konkurrenz?







