Dernière minute
ARالحرس الثوري الإيراني يستهدف قاعدة جوية في الأردن ووزارة الداخلية البحرينية تعلن إطلاق صافرات الإنذارDEUS-Militär greift weitere Ziele in Iran anJP福岡・篠栗町でダンプカーとトラックが正面衝突 1人死亡RUUS Central Command Completes New Strikes Against IranCN英國撥款逾5000萬英鎊加強猶太社區警力保護CNInternational Traders Boost Capital in Chinese Manufacturing and Tech FirmsCN台中太平育賢段3期社宅招租250戶 7/14公開抽籤KR방글라데시 새 정부 출범 후에도 정치 폭력 끊이지 않아PLPięć rzeczy, które warto wiedzieć w poniedziałek 13 lipcaJP京都教育大野球部、部員13人で10戦無敗「完全優勝」で7年ぶりの1部復帰ARالحرس الثوري الإيراني يستهدف قاعدة جوية في الأردن ووزارة الداخلية البحرينية تعلن إطلاق صافرات الإنذارDEUS-Militär greift weitere Ziele in Iran anJP福岡・篠栗町でダンプカーとトラックが正面衝突 1人死亡RUUS Central Command Completes New Strikes Against IranCN英國撥款逾5000萬英鎊加強猶太社區警力保護CNInternational Traders Boost Capital in Chinese Manufacturing and Tech FirmsCN台中太平育賢段3期社宅招租250戶 7/14公開抽籤KR방글라데시 새 정부 출범 후에도 정치 폭력 끊이지 않아PLPięć rzeczy, które warto wiedzieć w poniedziałek 13 lipcaJP京都教育大野球部、部員13人で10戦無敗「完全優勝」で7年ぶりの1部復帰
Newsgather
BackIWF warnt Europa vor Tankrabatt und pauschalen Steuersenkungen für Kraftstoffe
IWF warnt Europa vor Tankrabatt und pauschalen Steuersenkungen für Kraftstoffe
En développement
Tagesschau Wirtschaft17.04.2026Economy2 dk okumaGermany

IWF warnt Europa vor Tankrabatt und pauschalen Steuersenkungen für Kraftstoffe

Internationaler Währungsfonds empfiehlt gezielte Pauschalzahlungen an ärmste Haushalte statt breiter Entlastungen

L'essentiel

  • Der IWF warnt europäische Regierungen davor, hohe Energiepreise mit Tankrabatten oder pauschalen Steuersenkungen auf Kraftstoffe abzufedern.
  • Solche Maßnahmen seien teuer, stützten fossile Energie und wirkten sozial wenig treffsicher.
  • Besser seien gezielte Pauschalzahlungen an ärmste Haushalte.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 stiegen die Energiepreise in Europa stark an. Europäische Regierungen reagierten mit umfangreichen Hilfsmaßnahmen, die laut IWF aber oft nicht zielgerichtet waren. Der IWF empfiehlt nun gezielte Unterstützung für ärmste Haushalte statt pauschaler Entlastungen.

Taille de police

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt europäische Regierungen davor, hohe Energiepreise erneut mit Tankrabatten oder pauschalen Steuersenkungen auf Kraftstoffe abzufedern. Solche Eingriffe seien zwar politisch naheliegend, aber "unkluge Maßnahmen", weil sie teuer seien, den Verbrauch fossiler Energie stützten und sozial oft zu wenig treffsicher wirkten. Besser seien dagegen Pauschalzahlungen gezielt an die ärmsten Haushalte - was zugleich auch weniger kosten würde.

Der IWF stützt sich dabei auf die Erfahrungen aus der Energiekrise nach dem russlichen Angriff auf die Ukraine 2022. Damals gaben europäische Staaten im Schnitt 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Energiehilfen aus. Nach IWF-Angaben waren mehr als zwei Drittel dieser Maßnahmen nicht zielgerichtet. Um die unteren 40 Prozent der Haushalte vollständig für den Energiepreisschock zu entschädigen, hätten laut Fonds dagegen 0,9 Prozent des BIP gereicht.

Der Kernvorwurf des Fonds: Pauschale Entlastungen helfen überproportional einkommensstärkeren Haushalten, weil diese im Schnitt mehr Energie verbrauchen. Zugleich dämpfen sie den Anreiz, Energie zu sparen oder in effizientere Alternativen zu investieren. Breite Entlastungen verfälschten das Preissignal, das eigentlich zur Senkung des Verbrauchs führen sollte, sagte der Direktor der IWF-Europa-Abteilung, Alfred Kammer, der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem könnten sie die Staatskassen enorm belasten.

Diese Linie vertritt auch EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis. Er warnte davor, die "kostspieligen Fehler" von 2022 zu wiederholen. Maßnahmen gegen die Folgen steigender Energiepreise müssten ein Enddatum haben und zielgenau ausgestaltet sein. Auch zahlreiche Ökonomen hatten sich zuletzt skeptisch zu Tankrabatten geäußert.

Brisant ist diese Kritik auch wegen der Pläne in Deutschland. Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD will die Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel vom 1. Mai an für zwei Monate um jeweils 17 Cent je Liter senken. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums würde das Steuerausfälle von 1,6 Milliarden Euro verursachen.

Der Bundestag will sich bereits in der kommenden Woche abschließend mit dem Entlastungsgesetz befassen. Damit dieses zum 1. Mai in Kraft treten kann, muss der Bundesrat eine Sondersitzung am 24. April ansetzen. Dies gilt als wahrscheinlich, eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Selbst bei einem rechtzeitigen Beschluss dürfte Kraftstoff zudem nicht überall sofort im selben Umfang billiger werden. Grund ist, dass die Besteuerung in den Tanklagern erfolgt, die dem Verbrauch durch die Endkunden "weit vorgelagert" ist, wie es im Gesetzentwurf heißt. Dies könne "dazu führen, dass Kraftstoff, der in den ersten Tagen nach der Steuersenkung verkauft wird, noch mit dem originären Steuersatz versteuert worden ist."

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Bundesrat wird Sondersitzung am 24. April abhalten und Zustimmung signalisieren

    Très probable · En quelques jours

  • Kraftstoffpreise werden nicht überall sofort sinken, da Besteuerung in vorgelagerten Tanklagern erfolgt

    Certain · En quelques jours

  • Weitere Diskussionen über gezielte Energiehilfen werden folgen

    Probable · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • Wird der Bundesrat der Sondersitzung am 24. April zustimmen?
  • Wie schnell werden Verbraucher die Steuersenkung an der Tankstelle spüren?
  • Welche alternativen gezielten Maßnahmen könnten Deutschland und andere EU-Länder umsetzen?

Sujets liés

This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Articles liés

Tankrabatt zeigt Wirkung: Spritpreise sinken deutlich unter Vor-Tag-Niveau
En développement·01.05.2026

Tankrabatt zeigt Wirkung: Spritpreise sinken deutlich unter Vor-Tag-Niveau

Der Tankrabatt der Bundesregierung zeigt am ersten Tag Wirkung: Laut ADAC kostete E10 um 12.15 Uhr 2,076 Euro - 15,8 Cent weniger als Donnerstag zur gleichen Zeit. Diesel lag bei 2,177 Euro, 16,2 Cent unter dem Vor-Tag-Niveau. Vizekanzler Lars Klingbeil forderte die Mineralölkonzerne auf, die vollen 17 Cent an die Verbraucher weiterzugeben. Der Steuerrabatt von 16,7 Cent gilt seit Mitternacht und wird im Tagesverlauf zunehmend weitergegeben.

n-tv Wirtschaft
Inflation in Deutschland könnte erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent liegen
En développement·29.04.2026

Inflation in Deutschland könnte erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent liegen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht an diesem Mittwoch eine erste Schätzung zur Inflation im April. Volkswirte halten es für möglich, dass die Teuerungsrate erstmals seit Ende 2023 wieder die Drei-Prozent-Marke überschritten hat. Im März lag die Inflation bei 2,7 Prozent – dem höchsten Stand seit Januar 2024. Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 58 Prozent der Deutschen ihren Alltag bereits einschränken müssen. Besonders betroffen sind jüngere Menschen unter 30 Jahren und Menschen mit geringerem Einkommen.

Spiegel Wirtschaft
Plus sur ce sujetiwf