Keine Fanmeile zur WM 2026 am Brandenburger Tor
L'essentiel
- Berlin wird zur Fußball-WM 2026 keine Fanmeile am Brandenburger Tor einrichten.
- Zuvor gab es widersprüchliche Informationen.
- Die Kosten für die Fanmeilen zur EM 2024 beliefen sich auf rund 24 Millionen Euro.
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Pourquoi c'est important
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet in Kanada, Mexiko und den USA statt. Traditionell werden in Berlin Fanmeilen zur Übertragung von Fußballgroßereignissen eingerichtet, insbesondere am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni. Die Kosten für solche Veranstaltungen sind erheblich.
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA wird nicht am Brandenburger Tor in Berlin übertragen. Eine Fanmeile wird es dort ebenfalls nicht geben. »Auf der Straße des 17. Juni wird regelmäßig zur Fußball-EM und Fußball-WM eine Fanmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor eingerichtet. Zur WM 2026 ist jedoch keine Fanmeile geplant«, hieß es auf dem Internetportal Berlin.de.
Die aktuelle Mitteilung war mit dem Hinweis »Korrektur« versehen. Zuvor war dort mitgeteilt worden, eine Fanmeile sei geplant. Das war aber offenbar ein Irrtum. Der Tagesspiegel berichtete, das für so eine Planung ebenfalls zuständige Bezirksamt Mitte habe nie etwas von einer Fanmeile gewusst.
Kosten bei EM von über 20 Millionen
Die Produktion der beiden Fanmeilen für die Fußball-EM 2024 am Brandenburger Tor und vor dem Reichstag hatte die Stadt Berlin rund 24 Millionen Euro gekostet. Das bestätige die Senatsverwaltung für Inneres und Sport der Deutschen Presse-Agentur.
Die Uefa hatte nach Angaben der Senatsverwaltung die Kosten für die technische Ausstattung der Fanzonen sowie für Teile der Videoleinwände im mittleren einstelligen Millionen-Bereich übernommen. »Die gesamten Kosten für die repräsentativen Aufbauten der Partner und Sponsoren im unteren zweistelligen Millionen-Bereich tragen die Sponsoren selbst«, hatte diese mitgeteilt.
Insgesamt hatte der Berliner Senat finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 83,7 Millionen Euro bereitgestellt. Die noch amtierende Sport- und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte die hohen Kosten unter anderem mit den hohen Sicherheitsmaßnahmen begründet.
Die WM wird vom 11. Juni bis 19. Juli ausgetragen. Die Uhrzeiten für die Spiele liegen in deutscher Zeit am Abend und – vor allem in der Vorrunde – zum Teil tief in der Nacht. Die deutsche Fußballnationalmannschaft spielt in der Vorrunde in Gruppe E gegen Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.
Questions ouvertes
- Gibt es alternative öffentliche Übertragungsorte für die WM 2026 in Berlin?
- Welche Gründe führten zu der Korrektur der ursprünglichen Mitteilung über eine geplante Fanmeile?
- Werden andere deutsche Städte Fanmeilen zur WM 2026 einrichten?




