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Niedersachsen will Rafael-Einstieg in VW-Werk Osnabrück finanziell unterstützen
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Spiegel Wirtschaftil y a 3 joursPolitique2 min de lectureGermany

Niedersachsen will Rafael-Einstieg in VW-Werk Osnabrück finanziell unterstützen

L'essentiel

  • Die niedersächsische Regierung plant, den israelischen Rüstungskonzern Rafael finanziell zu unterstützen, um dessen Beteiligung am ehemaligen VW-Werk in Osnabrück zu erleichtern.
  • Rafael will dort Iron-Dome-Komponenten für europäische Kunden produzieren, während VW mit Absatzproblemen kämpft.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Volkswagen hat Absatzprobleme und diskutierte Pläne für massiven Personalabbau und Werksschließungen in Deutschland, die vom Aufsichtsrat gebremst wurden.

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Die niedersächsische Regierung will auch Geld einsetzen, um dem israelischen Rüstungskonzern Rafael die Entscheidung für eine Beteiligung am bisherigen VW-Werk in Osnabrück zu erleichtern. Das Land wird sich auf jeden Fall engagieren, aber es ist zu früh, um zu sagen, wie das aussehen könnte. Man ist optimistisch, dass der Einstieg von Rafael gelingen wird. Es werden verschiedene Modelle geprüft. Eine Aufteilung des Standorts Osnabrück in zwei Gesellschaften ist eines von mehreren Modellen, die geprüft werden.

Rafael will in Osnabrück Komponenten des Raketenabwehrsystems Iron Dome für europäische Kunden bauen. Der VW-Anteilseigner Katar hat zwar kein Veto eingelegt, aber Vorbehalte geäußert. Diese könnten auch durch eine Beteiligung Niedersachsens in der einen oder anderen Form überwunden werden.

Komplizierte Gemengelage

Eine mögliche Aufteilung in zwei Gesellschaften wurde berichtet. Eine Gesellschaft würde demnach die Liegenschaften einschließlich der Gebäude sowie Teile der Belegschaft bündeln. An dieser soll Volkswagen beteiligt bleiben, aber nicht Rafael. Eine zweite Gesellschaft wäre für die eigentliche Produktion der Iron-Dome-Komponenten zuständig. An dieser könnte sich auch das Land Niedersachsen beteiligen, das ebenfalls VW-Anteilseigner ist. Das Land hatte sich bereits an der Meyer-Werft in Papenburg beteiligt, wodurch eine Rettung des angeschlagenen Unternehmens gelungen war.

Die Landesregierung ist zuversichtlich, dass der Einstieg von Rafael in Osnabrück gelingen wird. Die Teilung in zwei Gesellschaften ist dabei nur eines von mehreren Modellen. „Es gibt auch andere.“ Es gibt bei VW selbst auch Überlegungen, dass das Land das ganze Werk übernehmen soll. Damit würde die Landesregierung aber die Verantwortung für die gesamte Belegschaft und mögliche Sozialplankosten übernehmen. Deshalb ist das Thema kompliziert.

Hintergrund der Debatte sind Absatzprobleme des größten deutschen Autokonzerns. In den vergangenen Wochen waren deshalb Pläne diskutiert worden, die einen massiven Personalabbau und die Schließung von vier Standorten in Deutschland vorsahen. Der Aufsichtsrat, in dem das Land Niedersachsen vertreten ist, bremste die Pläne jedoch. VW-Chef Oliver Blume will die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr reduzieren.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Niedersachsen wird finanzielle Mittel bereitstellen, um Rafael's Einstieg in Osnabrück zu erleichtern.

    Très probable · En quelques mois

  • Rafael wird Komponenten des Raketenabwehrsystems Iron Dome in Osnabrück für europäische Kunden bauen.

    Très probable · Moyen terme

Questions ouvertes

  • Wie genau wird die finanzielle Beteiligung Niedersachsens aussehen?
  • Welches Modell zur Aufteilung des Standorts Osnabrück wird gewählt?
  • Wie werden die Vorbehalte Katars letztlich überwunden?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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