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US-Senat: Gesetzentwurf könnte Mercedes-Benz Verkaufsverbot drohen
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Handelsblattil y a 23 heuresPolitique1 min de lectureGermany

US-Senat: Gesetzentwurf könnte Mercedes-Benz Verkaufsverbot drohen

L'essentiel

  • Ein US-Gesetzentwurf, der vernetzte Fahrzeuge von Herstellern mit über 15% chinesischer Beteiligung verbieten könnte, hat eine erste Hürde im Senat genommen.
  • Mercedes-Benz könnte betroffen sein, da chinesische Anteilseigner knapp 20% halten, obwohl Senatoren betonen, kein Verkaufsverbot zu wollen.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Ein US-Gesetzentwurf im Senat könnte den Verkauf vernetzter Fahrzeuge von Herstellern mit über 15% chinesischer Beteiligung in den USA verbieten. Mercedes-Benz ist aufgrund seiner chinesischen Anteilseigner potenziell betroffen.

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Washington. Ein Gesetzentwurf, durch dessen Vorgaben Mercedes-Benz wegen chinesischer Anteilseigner ein Verkaufsverbot in den USA drohen könnte, hat eine erste Hürde im US-Senat genommen. Der zuständige Ausschuss gab den Entwurf zur Prüfung durch die gesamte Kongresskammer frei.

Der Entwurf sieht ein Verbot vor für Einfuhr, Produktion, Verkauf und Wiederverkauf vernetzter Fahrzeuge von Herstellern, an denen chinesische Anteilseigner mehr als 15 Prozent halten. Im Fall von Mercedes liegen knapp zehn Prozent beim chinesischen Autobauers BAIC sowie weitere fast zehn Prozent beim Gründer des Herstellers Geely, Li Shufu.

Mercedes verwies in einer Reaktion unter anderem darauf, dass kein Anteilseigner des Unternehmens mehr als zehn Prozent halte und die Großaktionäre nicht direkt im Aufsichtsrat vertreten seien oder Entscheidungen zum Geschäft treffen könnten. Zugleich erinnerte der Konzern daran, dass das Unternehmen zu rund 160.000 Arbeitsplätzen in den USA beitrage, unter anderem in den zwei Werken Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama und Charleston in South Carolina.

Die Debatte im Ausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr zeigte zugleich, dass es zwischen den Senatoren Differenzen gibt. So sprach sich der einflussreiche Republikaner Ted Cruz dafür aus, die 15-Prozent-Schwelle zu streichen. Er warf auch die Frage auf, ob dieser Wert gewählt worden sei, um den deutschen Rivalen des US-Riesen General Motors zu schwächen. Sowohl Cruz als auch der Demokrat Bernie Moreno, der hinter dem Entwurf steht, versicherten, dass man kein Verkaufsverbot von Mercedes-Fahrzeugen in den USA wolle. Er verwies auch darauf, dass der Entwurf Autoherstellern die Möglichkeit gebe, Ausnahmeregelungen beim Handelsministerium zu beantragen.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Der Gesetzentwurf wird im US-Senat weiter debattiert und geprüft.

    Très probable · En quelques semaines

Questions ouvertes

  • Wird der Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form verabschiedet?
  • Wie wird das Handelsministerium Ausnahmeregelungen handhaben?
  • Welche weiteren Unternehmen könnten betroffen sein?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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