Ägyptens Trainer thematisiert Gazastreifen vor WM-Spiel
Quick Look
- Ägyptens Trainer Hossam Hassan thematisiert die Lage im Gazastreifen vor dem WM-Spiel gegen Argentinien.
- Er prangert Menschenrechtsverletzungen an und fordert zum Handeln auf, trotz eines Verbots politischer Botschaften.
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Why It Matters
Trotz eines Verbots politischer oder religiöser Botschaften während der Fußball-WM hat Ägyptens Trainer Hossam Hassan erneut die Lage im Gazastreifen thematisiert. Er prangerte Menschenrechtsverletzungen an und forderte zum Handeln auf.
Trotz des Verbots von politischen oder religiösen Botschaften während der Fußball-WM hat Ägyptens Trainer Hossam Hassan erneut die Lage im Gazastreifen thematisiert.
Vor dem Spiel gegen Weltmeister Argentinien am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) prangerte der 59-Jährige Menschenrechtsverletzungen an und forderte zum Handeln auf.
„Wir fühlen sehr stark mit den Palästinensern. Wir haben eine Situation, in der Hunderttausende Menschen getötet wurden“, sagte Hassan. „Man muss mit den Kindern fühlen. Sie werden krank, sie hungern. Wer da nicht mitfühlt, hat keine Gefühle, egal welcher Religion er angehört. Das ist eine Schande für die ganze Welt.“ Hassan forderte dazu auf, Palästinensern zu helfen und sie in Frieden leben zu lassen.
Hassan hatte bereits nach dem Achtelfinale für Aufsehen gesorgt. In einem in den sozialen Netzwerken verbreiteten Video war zu sehen, wie er nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien im Stadion von Arlington die palästinensische Fahne zeigt. „Möge Gott unsere palästinensischen Brüder und Schwestern beschützen“, hatte er auf der Pressekonferenz gesagt.
Open Questions
- Wie wird die FIFA auf Hassans Aussagen reagieren?
- Welche weiteren Reaktionen wird es von anderen Trainern oder Verbänden geben?



