AOK-Fehlzeiten-Report zeigt Anstieg der Ausfalltage um 68 Prozent seit 2016
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Der Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK erscheint jährlich seit 1998. Er analysiert die Arbeitsunfähigkeitszahlen von AOK-Versicherten.
Psychische Erkrankungen sorgen in Thüringen für immer mehr Fehltage im Job. Durchschnittlich entfielen im vergangenen Jahr 461 Fehltage wegen solcher Diagnosen auf 100 AOK-versicherte Beschäftigte - 2016 waren es noch 275, wie die Krankenkasse mitteilte. Das sei ein Anstieg um 68 Prozent. Erstellt wurde der «Fehlzeiten-Report» vom Wissenschaftlichen Institut der AOK.
Wer psychisch erkrankt, fällt demnach oft wochenlang aus. Die durchschnittliche Dauer einer Krankschreibung lag im vergangenen Jahr bei psychischen Erkrankungen bei 28,5 Tagen - das sei viermal so lang wie bei Atemwegserkrankungen mit 6,8 Tagen. Deswegen werde das Thema für Arbeitgeber zunehmend relevant.
«Längst kein Randthema mehr»
Auch bei Burnout-Diagnosen sei ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Von 2016 bis 2025 stiegen demnach die Ausfalltage um rund 109 Prozent von 10,2 je 100 AOK-Mitglieder auf 21,4 Tage.
«Psychische Gesundheit ist längst kein Randthema mehr. Die steigenden Fehlzeiten zeigen, wie wichtig es ist, Belastungen frühzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen, damit die Menschen mehr gesunde Jahre haben», erklärte Stefan Knupfer, Vorstandsvorsitzender der AOK Plus.
Bestimmte Berufsgruppen besonders betroffen
Unterschiede zeigten sich demnach je nach Berufsgruppen. Die meisten Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen gab es demnach im Dialogmarketing mit 32,4 pro 100 AOK-versicherte Beschäftigte. Darunter fallen zum Beispiel Callcenter. Hohe Raten wurden zudem in der Altenpflege (27,5 Fälle), in der Sozialverwaltung und -versicherung (27,4 Fälle) sowie in der Heilerziehungspflege und Sonderpädagogik (26,9 Fälle) erfasst.
Die AOK wies darauf hin, dass steigende Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen nicht automatisch bedeuten, dass diese in der Bevölkerung im gleichen Umfang zunehmen. Ein Teil des Anstiegs sei damit zu erklären, dass psychische Erkrankungen heute besser erkannt, offener angesprochen und häufiger behandelt werden, hieß es.
Der Report erscheint seit 1998 jedes Jahr und untersucht die Entwicklung der Arbeitsunfähigkeitszahlen der AOK-Mitglieder. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der «Mentalen Gesundheit in der Arbeitswelt». Nach eigenen Angaben sind mit rund 3,5 Millionen Menschen etwas mehr als die Hälfte aller gesetzlich Krankenversicherten in Sachsen und Thüringen bei der AOK Plus versichert.

The President of the Federal Association of Food Chemists in the Public Service, Birgit Bienzle, calls for a nationwide uniform risk assessment for food controls and warns of loss of quality if requirements are deleted. The association is meeting in Potsdam until Sunday under the title “Slim State – a Challenge for Food Safety”.

Medical costs in Germany rose by 7.6 percent to 528.5 billion euros in 2024. At 6,960 euros per capita, women had 22.5 percent higher costs than men. People over 65 accounted for over half of the costs, with cardiovascular diseases and mental disorders being the most expensive disease groups.
After the death of a 28-year-old laboratory technician from pneumonic plague in Irkutsk, Federal Foreign Minister Johann Wadephul is demanding full transparency from Russia about research in its laboratories and is not ruling out travel restrictions. The WHO, EU and US also expressed concern.
The next global health crisis will not start with a new virus, but with growing antibiotic resistance. Five million people worldwide die from resistant germs every year; by 2050 the number could rise to over 39 million. Hannah Grünewald speaks in the podcast »What now? – The Week” with Jan Schweitzer from ZEIT about this underestimated threat.

According to an AOK evaluation, absenteeism due to mental illnesses such as burnout or depression is increasing massively. With an average of 28.5 days per case, they cause significantly longer absences than respiratory infections. Social professions are particularly affected.

Medical costs in Germany rose to 528.5 billion euros in 2024, an increase of 7.6 percent. This corresponds to 6,330 euros per capita. Older people as well as cardiovascular diseases and mental disorders cause particularly high costs.