Breaking
INTLOracle integrates ChatGPT, Codex into apps and expands cloud chip lineupITMinerva Award for Virtuous Companies, Women Managers and Young TalentsGLOBALNanotyrannus skeleton auctioned for $47.3m in New YorkCRYPTO-ENJapan’s services inflation split complicates the BOJ outlook before Friday’s decisionTRMHP municipal council member was killed with a gun! Childhood friend arrestedITAt the age of 20 he dies at work, the seventh victim in four daysITAmbush in Calabria, autopsy on the body of the murdered woman on ThursdayUKTwo in court over alleged Iran-linked plot at RAF FairfordTRNTV has accessed the details of the salary arrangement. Welfare share formula for retireesDEMarkets Insight: The long wait for AI returnsINTLOracle integrates ChatGPT, Codex into apps and expands cloud chip lineupITMinerva Award for Virtuous Companies, Women Managers and Young TalentsGLOBALNanotyrannus skeleton auctioned for $47.3m in New YorkCRYPTO-ENJapan’s services inflation split complicates the BOJ outlook before Friday’s decisionTRMHP municipal council member was killed with a gun! Childhood friend arrestedITAt the age of 20 he dies at work, the seventh victim in four daysITAmbush in Calabria, autopsy on the body of the murdered woman on ThursdayUKTwo in court over alleged Iran-linked plot at RAF FairfordTRNTV has accessed the details of the salary arrangement. Welfare share formula for retireesDEMarkets Insight: The long wait for AI returns
NewsgatherNewsgather
All StoriesWorldSportsFinanceTechScience
Sign In
All StoriesWorldSportsFinanceTechScienceHealthCultureClimatePoliticsSpace
NewsgatherNewsgather

Real-time global news intelligence. Curated by humans, powered by data.

Sections

All StoriesWorldSportsFinanceTechScience

More

HealthCultureClimatePoliticsSpace

Company

AboutEditorial StandardsAdvertisingCareersPressContact

©️ 2026 Newsgather. A product by All Software 24. All rights reserved.

Privacy PolicyCookie PolicyImprintTerms of UseContent and Editorial PolicyRemoval RequestDelete Your AccountAdvertising PolicyContact
Back|Arbeitsmarkt: Was sollten junge Menschen im KI-Zeitalter studieren?
Arbeitsmarkt: Was sollten junge Menschen im KI-Zeitalter studieren?
NEWS
Handelsblatt·6 hours ago·Labor·4 min read·🇩🇪Germany·

Arbeitsmarkt: Was sollten junge Menschen im KI-Zeitalter studieren?

Junge Absolventen in den USA und Deutschland stehen unter Druck: Während KI die Arbeitswelt umkrempelt, sinken die Stellenausschreibungen. Experten raten zu Anpassungsfähigkeit statt reiner KI-Resistenz.

Quick Look

  • Junge Akademiker in den USA und Deutschland erleben eine verschlechterte Arbeitsmarktlage.
  • Während ChatGPT und KI die Nachfrage nach klassischen Bürojobs dämpfen, bleibt die Nachfrage in sozialen und medizinischen Berufen stabil.

AI-generated summary

Why It Matters

Seit 2022, dem Jahr der Einführung von ChatGPT, ist die Erwerbslosigkeit unter jungen Uni-Absolventen in den USA gestiegen. Experten sehen dies als Indikator für technologische Arbeitsmarkteffekte.

Font size

Berlin. Junge Menschen in den USA betrachten KI offenbar mit zunehmender Angst und Wut. Das zeigt sich etwa in Videoclips, die seit einiger Zeit um die Welt gehen: Absolventen in den USA buhen die Redner auf ihrer Abschlussfeier aus, sobald diese das Wort KI in den Mund nehmen.

In den USA kostet eine Universitätsausbildung mehrere Zehntausend bis Hunderttausend Dollar. Die Angst, dass sich diese Investition nicht mehr lohnen könnte, ist groß, denn die Erwerbslosigkeit unter jungen Absolventen steigt. Viele junge Menschen schreiben das offenbar den Veränderungen zu, die KI in der Arbeitswelt auslöst. Doch nicht alle Fachrichtungen sind davon gleich stark betroffen.

Das Handelsblatt hat Jobmarktdaten aus den USA und Deutschland ausgewertet. Sie zeigen, welche Fächer besonders von der KI-Disruption betroffen sind, welche weiterhin besonders nachgefragt sind und wie junge Menschen aus mehr als 23.000 Studienfächern in Deutschland die aussichtsreichsten auswählen.

Um zu verstehen, warum sich die aktuelle Jobkrise von früheren unterscheidet, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Erwerbslosenzahlen in den USA. Viele Fachleute sehen die USA als Indikator für die Arbeitsmarkteffekte neuer Technologien, die auch nach Deutschland überschwappen können.

In den Daten zeigt sich eine Besonderheit der heutigen Zeit: Auch wenn die Arbeitslosigkeit unter jungen Akademikern dort mit jeder Wirtschaftskrise stieg – etwa während der Finanzkrise 2008 – lag sie bei den Jungen traditionell unter der Quote der Gesamtbevölkerung.

Seit 2022 hat sich das gedreht – seit dem Jahr also, in dem ChatGPT auf den Markt kam. Mittlerweile liegt die Erwerbslosigkeit von Uni-Absolventen in den USA im Alter von 22 bis 27 Jahren über der Gesamtquote. Das ergab eine Auswertung der Federal Reserve Bank of New York (Fed).

Auch in Deutschland liegt die Erwerbslosenquote der Hochschulabsolventen im Alter zwischen 25 und 29 Jahren leicht über der der Gesamtbevölkerung – das zeigen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Droht also auch hierzulande eine KI-Krise der Uniabsolventen?

Enzo Weber analysiert am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), wie sich Digitalisierung und KI auf den Arbeitsmarkt auswirken. Er sagt: „Wir haben verschlechterte Bedingungen für Berufseinsteiger, gerade bei Akademikern. Das ist unübersehbar.“

Der Grund dafür sei in erster Linie, dass neue Stellen fehlten. Viele Unternehmen besetzen derzeit aus Kostengründen Stellen nicht nach. „In einer Krise, in der es nur wenige Jobs gibt, leiden nun mal diejenigen, die neue Jobs suchen“, sagt Weber. Und das seien unter anderem all die Berufseinsteiger, die frisch aus der Ausbildung kommen.

Daran sei nicht nur die KI schuld. „Die wirtschaftspolitische Unsicherheit ist immens hoch“, sagt Weber. Die US-Zollpolitik, Konkurrenz durch China und Energiekrisen hätten zu wirtschaftlich schlechten Bedingungen für neue Stellen geführt. Weber spricht von einer „Erneuerungskrise“.

Durch KI entstehe aber eine Sondersituation – gerade für Akademiker. Frühere Krisen, wie die Corona- oder die Finanzkrise, waren laut Weber „durchhaltbare“ Schocks für Menschen mit Uni-Abschluss. Denn das Geschäftsmodell ihrer Unternehmen blieb im Kern intakt.

Steuerungsfunktionen wie im Management wurden von Stellenabbau weitgehend verschont. „Heute haben wir eine andere Krise, in der klar ist: Das Geschäftsmodell wird nicht standhalten, sondern es muss geändert werden“, sagt Weber. Das betreffe den Kern von Unternehmen.

Die Folge: Akademiker aller Altersklassen, die sonst mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Arbeit fanden als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung, sind aktuell stärker von Erwerbslosigkeit betroffen als in früheren Krisen.

Die „Eneuerungskrise“ in den Stellenausschreibungen beobachtet auch Virginia Sondergeld. Sie analysiert für die Job-Plattform Indeed unter anderem, wie sich dort die Zahl der Stellenausschreibungen entwickelt. Im Vergleich zu November 2022, kurz vor der Veröffentlichung von ChatGPT, sind die Ausschreibungen auf der Plattform insgesamt ihr zufolge um 37 Prozent zurückgegangen. „Dieser Rückgang hat die allermeisten Berufsgruppen erfasst“, sagt Sondergeld.

Wer vor der Wahl für ein Studienfach steht, kann sich als Entscheidungsgrundlage auch ansehen, wie sich die Zahl der Stellenausschreibungen in verschiedenen Berufen entwickelt. Zwar sinkt die Anzahl der Ausschreibungen insgesamt, doch in manchen Berufsgruppen geht dieser Rückgang langsamer vonstatten als in anderen, bei Ergo-, Physio- und Psychotherapeuten steigt die Zahl der Ausschreibungen sogar.

„Im medizinischen und sozialen Sektor erwarten wir auch in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels weiterhin eine robuste Nachfrage an Arbeitskräften“, sagt Sondergeld. Das macht medizinische und soziale Studiengänge besonders attraktiv für junge Menschen, die ein Studium anstreben.

Am stärksten zurückgegangen sei die Nachfrage nach sogenannten „White-Collar“-Berufen – also klassischen Bürojobs – wie in der Softwareentwicklung, im Personalwesen oder Marketing. Hier hat sich die Anzahl der Stellenausschreibungen seit 2022 halbiert. Dieser Trend habe zwar schon vor ChatGPT eingesetzt. „Dennoch sind die Hoffnungen auf KI-Effizienzsteigerungen in den Unternehmen natürlich groß“, sagt Sondergeld. Das habe dazu beigetragen, dass Unternehmen zurückhaltender einstellten.

Die Arbeitsmarktentwicklung in den USA zeigt auch, welche Fachrichtungen langfristig ein hohes Gehalt und eine niedrige Erwerbslosigkeit versprechen. So hat die New Yorker Fed untersucht, wie viele junge Absolventen eines Studienfachs erwerbslos sind. Diese Zahlen hat sie mit den Median-Jahresgehältern erfahrener Berufstätiger aus denselben Fächern zusammengeführt.

Über alle Fachrichtungen lag das Gehaltsmittel bei 82.000 US-Dollar brutto im Jahr. Die Studienfächer, die ein höheres Gehalt bei einer gleichzeitig niedrigen Erwerbslosenquote versprechen, sind vorwiegend Fächer im Ingenieurwesen.

Daneben gibt es auch Fächer, die ebenfalls ein überdurchschnittliches Gehalt versprechen – allerdings höhere Erwerbslosigkeitsquoten haben. Laut den Daten der Fed sind das vor allem naturwissenschaftliche Studiengänge und Informatik.

Dieses Bild ist jedoch nur eine Momentaufnahme. KI und andere Technologien können den Jobmarkt jederzeit verändern. „KI hat mit den digitalen Schreibtischjobs angefangen. Wenn sie mit Robotik verbunden wird, spielen wir wieder ein völlig anderes Spiel“, sagt Enzo Weber vom IAB.

Das Kriterium, anhand dessen junge Menschen ihr Studium auswählen, sollte also nicht nur dessen vermeintliche KI-Resistenz sein. „Wir dürfen nicht nur darauf schielen, was KI für uns am Arbeitsmarkt übrig lässt“, sagt Weber. „Und wir sollten uns fragen: Möchten wir wirklich in einem Job arbeiten, wo die Aufgaben immer gleich bleiben und es garantiert keine Neuerungen gibt?“

Anpassungsfähigkeit ist zur neuen Schlüsselfähigkeit geworden. Laut einer Auswertung des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) gehören Selbstorganisation und Lernbereitschaft derzeit zu den gefragtesten Fähigkeiten auf dem deutschen Jobmarkt.

Schon deshalb sei ein Studium für sich genommen wertvoll, unabhängig von der Fachrichtung, sagt Weber. „Eine akademische Ausbildung lehrt einen Abstraktionsfähigkeit.“ Das Studium verbessere außerdem die Lernfähigkeit und Selbstorganisation junger Menschen. Beides bräuchten sie, um sich immer neuen Herausforderungen durch neue Technologien zu stellen.

Eine generelle Empfehlung für einen Studiengang hält Weber deshalb für falsch. Vielmehr komme es auf individuelle Stärken an. „Jetzt ist die Chance, herauszufinden, wofür junge Menschen brennen, wo ihre Stärken liegen, welche Interessen sie haben.“ Sein Rat ist deshalb: eine ausführliche Berufsberatung.

Open Questions

  • ?Wie stark wird sich die KI-Disruption langfristig auf deutsche Akademiker auswirken?
  • ?Welche spezifischen Umschulungsmaßnahmen sind für betroffene White-Collar-Berufe effektiv?

Related Topics

People
Organizations
Places
Topics
This article was originally published by Handelsblatt.

Quick Look

  • Junge Akademiker in den USA und Deutschland erleben eine verschlechterte Arbeitsmarktlage.
  • Während ChatGPT und KI die Nachfrage nach klassischen Bürojobs dämpfen, bleibt die Nachfrage in sozialen und medizinischen Berufen stabil.

AI-generated summary

Story signals

News tone
Negative
Emotional intensity
High
News value
Moderate
Global impact
Global
Follow-up likelihood
Likely
Relevance window
Weeks

Source & Reliability

Source
Handelsblatt
Story type
Analysis
Source quality
Full
Published
6 hours ago
View translation
künstliche intelligenz
arbeitsmarkt
akademiker
künstliche intelligenz
Enzo Weber
Virginia Sondergeld
Handelsblatt
Federal Reserve Bank of New York
Eurostat
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
USA
Deutschland
Berlin
arbeitsmarkt
akademiker
studium
chatgpt
berufseinstieg

Related Stories

More on this topickünstliche intelligenz
Collective bargaining: IG Metall rejects offer - warning strikes threaten
Developing·1 hour ago

Collective bargaining: IG Metall rejects offer - warning strikes threaten

IG Metall has rejected employers' first collective bargaining offer for 3.7 million employees in the metal and electrical industries. The union is demanding five percent more wages and warns of the threat of warning strikes from November 1st.

Tagesschau Wirtschaft
3 min read
Collective bargaining: Employers are offering 1.3 percent more in the metal collective bargaining round - but only from summer 2028
Developing·2 hours ago

Collective bargaining: Employers are offering 1.3 percent more in the metal collective bargaining round - but only from summer 2028

Five employers' associations in the metal and electrical industries have presented a coordinated collective bargaining offer for the first time. IG Metall rejects the 1.3 percent wage increase as inadequate and is planning warning strikes from November.

Handelsblatt
3 min read
Collective bargaining in the metal industry: Employers submit their first offer
Developing·4 hours ago

Collective bargaining in the metal industry: Employers submit their first offer

Employers in the metal and electrical industries in North Rhine-Westphalia have presented an initial offer: a one-off payment in 2027 and 1.3 percent more wages from 2028 for a period of 26 months. IG Metall, on the other hand, demands five percent for a 12-month term.

Spiegel Wirtschaft
1 min read
Salary report 2026: 1.3 million salary data in comparison: Are you one of the higher earners in Germany?
Labor·5 hours ago

Salary report 2026: 1.3 million salary data in comparison: Are you one of the higher earners in Germany?

The Stepstone salary report 2026 shows a gross median salary of 53,900 euros in Germany. Doctors, IT specialists and managers lead the ranking, while regional differences and the East-West divide continue to exist.

Handelsblatt
4 min read
Job Search: Would you interview a robot?
Labor·5 hours ago

Job Search: Would you interview a robot?

German companies are increasingly using AI-supported avatars for initial job interviews. While the technology promises efficiency and time savings, the question is whether the impersonal experience deters qualified applicants.

Handelsblatt
1 min read
Collective bargaining: Employers offer 1.3 percent in the metal collective bargaining round
Developing·5 hours ago

Collective bargaining: Employers offer 1.3 percent in the metal collective bargaining round

Employers in the metal and electrical industries are offering 1.3 percent more wages for a 26-month period. IG Metall is demanding five percent for twelve months. Warning strikes are possible from November 1st as the peace obligation ends.

Handelsblatt
2 min read
More on this topickünstliche intelligenz